Deutschland ist und bleibt erfinderisch Wirtschaftsflaute hin, Pisa-Studie her. Mehr als 3000 Anmeldungen für Ideen haben Sat.1 nach dem Aufruf erreicht. Etwa 900 Urheber der Ideen erhielten die Einladung ins Industrie-Museum Oberhausen, um sich dem Urteil der Sat.1-Jury zu stellen. Um die Ideen vor den Augen der Konkurrenz zu schützen, werden die Erfindungen bzw. deren Modelle in roten Behältern sicher verstaut. Die großen roten Boxen, die den Box-Castings ihren Namen geben, dienen den Tüftlern als Bühne. Je Präsentation hat nur ein Juror via Monitor Einblick in die Box. Dabei bleibt den Hobby-Tüftlern jeweils nur eine Minute Zeit, Barbara Eligmann, Michael Michalsky oder Alexander Walzer davon zu überzeugen, warum die Welt gerade auf ihre Idee gewartet hat und sie deshalb eine Runde vorrücken sollten. Das Prinzip ist einfach: Daumen runter oder Daumen hoch raus oder weiter und jubeln!
Diejenigen, die die erste Hürde überstehen je nach Qualität der eingereichten Ideen zwischen 120 und 150 Ideengeber stehen mit roter Box und ausgefeilter Präsentation in einem der beiden Halbfinals der Show. Der Erfolgsdruck, die Zahl derer, die direkt überzeugt werden wollen, und die kritischen Rückfragen wachsen von Stufe zu Stufe. Denn die zwei Halbfinals finden vor der komplett versammelten Jury statt. Nur die besten Zehn aus beiden Sendungen schaffen es ins Finale am 12. Juni 2009 in Köln. Live vor Jury und Publikum gilt es, noch einmal die Nation mit Witz, Verstand und einer guten Idee in den Bann zu ziehen. Per Telefon-Voting entscheidet die Nation schließlich über den Titel Die beste Idee Deutschlands und die Vergabe der Siegerprämie von 50.000 Euro!
Expertise und Unterstützung erhalten Redaktion und dreiköpfige Jury durch die niederländische Stiftung Het beste Idee van Nederland und ihren Inhaber Bernd Schneider, der bereits die niederländische Version der Show über mehrere Staffeln hinweg erfolgreich betreut hat. Die Experten prüfen die Vorschläge auf Originalität, Produzierbarkeit, Gestaltung, Umwelt, Haltbarkeit und gewerbliche Anwendbarkeit. Sie helfen, plausible Ideen zur Produktreife und Markteinführung zu entwickeln und, falls nötig, patentrechtlichen Schutz zu erwirken.
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