Wissenschaftliche Erläuterung
Das ausströmende Wasser ist für den Rückstoß verantwortlich, der die Rakete antreibt. Die komprimierte Luft (Pressluft) sorgt dafür, dass das Wasser mit höchst möglicher Geschwindigkeit herausströmt.
Bau der Rakete
- PET-Flasche oder großer Wasserkanister
- zu 2/5 mit Wasser füllen
- Flaschenöffnung ist mit durchbohrtem Gummistopfen verschlossen, der ein Röhrchen enthält
- auf das Röhrchen wird ein Schlauch gesetzt, der mit einer Luftpumpe oder mit einem Kompressor verbunden ist
- Bei genügend hohem Überdruck löst sich die Rakete (Wie wird verhindert, dass die Luftpumpe mit fliegt?)
Bei der Wasserrakete gilt das Prinzip: in die Rakete wird Wasser gefüllt (nicht ganz voll!) und das verbleibende Luftvolumen mit einer Luftpumpe aufgepumpt, also der Druck der Luft innerhalb der Rakete erhöht. Dieser Luftdruck schleudert nun das Wasser aus der Rakete, wodurch sie davonfliegt. Grundsätzlich also kein Unterschied zum Ballonfahrer, nur dass das Druckgefäß hier stabil ist und eben kein flexibler Gummiballon, und das Antriebsmedium ist Wasser + Luft anstelle nur Wasser. Interessante Fragestellungen hierzu sind: Wie viel Wasser soll eingefüllt werden, damit eine optimale Steighöhe erreicht wird? Wie hängt diese vom Anfangsdruck ab (soll heißen: ist es besser, sehr viel Wasser einzufüllen, um dann in der verbleibenden kleinen Restgasblase einen hohen Druck zu erzeugen, oder soll man gleich nur weniger Wasser - wenn ja: wie viel? -einfüllen, bei gleich hohem Druck in der Gasblase)?