Wissenschaftliche Erläuterung
Es handelt sich um den so genannten Tauchreflex. Das Baby hat schon im Fruchtwasser seine Muskeln trainiert, um zu verhindern, dass das Wasser in seine Lunge gelangt. Dieser Tauchreflex ist auch noch nach der Geburt wirksam. Sobald das Gesicht des Babys untertaucht, registrieren feine Nervenenden in der Haut das Wasser. Sie senden ein Signal zum Kehlkopf: Achtung Wasser im Anmarsch, Luftröhre verschließen! Die Stimmbänder pressen sich aneinander und schließen so die Luftröhre wasserdicht ab. Erst wenn die Nervenenden der Haut wieder Luft bemerken, wird der Tauchreflex aufgehoben. Das Baby atmet jetzt wieder. Nach dem vierten Lebensmonat verliert das Baby diesen angeborenen Reflex.