Wissenschaftliche Erläuterung
Sollte man tatsächlich einmal ins kalte Wasser fallen, ohne dass man vorher Zeit hatte, die Rettungsinsel oder das Beiboot klarmachen zu können, dann sollte man auf jeden Fall die nasse Kleidung anbehalten, da diese isoliert und die Wärme speichert.
Je mehr Kleidung man anhat, je dicker die Kleidung ist, desto isolierter ist man. Allerdings benötigt man, wenn man richtig dick angezogen ist, eine Auftriebshilfe. Diese kann man sich z.B. mit Hilfe seiner Jacke verschaffen, indem man untertaucht, in den Kragen atmet und sich so ein Luftpolster verschafft.
Für den Verunfallten besteht die größte Gefahr im Tod durch Ertrinken. Durch den Sturz ins kalte Wasser - und das gilt für Temperaturen unter 15 Grad -, fängt man massiv an zu atmen und kann dadurch erhebliche Mengen Seewasser in die Atemwege bekommen. Die Problematik der Unterkühlung tritt in Abhängigkeit von der Wassertemperatur, vielleicht erst nach 30 Minuten auf.