Kurzinterview mit Martin Schneider

Wieviel Martin Schneider steckt in "Maddin"?

"Der Maddin ist ein Konzentrat aus verschiedenen Eigenschaften des M. Schneider, gewürzt mit Zutaten aus anderen Figuren oder Menschen, die mich beeinflusst haben. Körperlich und geistig speist sich die Figur Maddin somit aus eigener Quelle. Die genaue Zusammensetzung und das Mischungsverhältnis bleiben natürlich geheim!"

In Ihren Bühnenprogrammen und auch jetzt in der Serie: Frauen sind immer ein großes Thema. Erfahrungswerte oder ist das im Privatleben doch alles etwas einfacher?

"Da ich es generell sehr gerne mit Frauen zu tun habe und sehr schnell unter weibliche Hypnose falle, bleibt dieses Thema auf der Bühne und im Film natürlich nicht außen vor. Klar, dass man komische oder auch tragische Erlebnisse gerne be- und verarbeitet."

© Hempel - Sat1

Wie waren die Dreharbeiten für Sie - als Hauptdarsteller in der eigenen Serie? Und dann noch mit der lebenden hessischen Legende Heinz Schenk? Macht einen Hessen das besonders stolz?

"Die Dreharbeiten haben mir dank des tollen Teams sehr viel Spaß gemacht! Angefangen von der Maskenbildnerin bis zu meinen Schauspielkolleginnen und Kollegen waren es unglaublich nette Menschen, mit denen ich die Serie drehen konnte. Und dass ich mit Heinz Schenk drehen konnte, hat natürlich allem die Krone aufgesetzt!"

Wie viel Einfluss hatten Sie auf das Drehbuch, das ja von Oliver Welke verfasst wurde?

"Olli Welke und ich standen in intensivem Kontakt wegen des Buches. Doch da er ein wirklich ausgesprochen guter Autor ist und meine Figur - vor allem durch die Gastauftritte bei “Sieben Tage, sieben Köpfe” - schon lange kennt, musste ich nicht viel mehr tun, als manche Dialoge etwas mundgerecht für mich zu schreiben."

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