Der SAT.1 FILMFILM

"Manchmal hatte ich das Gefühl, ich fange an zu schielen!"

Felicitas Woll im Interview

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Durch einen Fisch "verzaubern" Sie Ihren Chef und lassen ihn auf zwölf Zentimeter schrumpfen. Wen würden Sie gerne mal kleinschrumpfen?

Felicitas Woll: "Das 'Zwergsein' würde ich am liebsten selbst gerne ausprobieren! Die Welt aus dieser Perspektive zu betrachten, stelle ich mir sehr spannend vor. Allerdings nur für einen Tag."

Im Film geht es um die große Liebe. Glauben Sie daran?

Felicitas Woll: "Ich glaube fest an die Liebe! Und dass sie einem begegnet und auch manchmal wieder geht. Die Liebe ist das Schönste und Größte, was wir fühlen. Deshalb können wir ja auch nicht ohne sie, weil wir sonst gar nicht leben. Ich glaube, dass man nicht nur eine große Liebe erlebt, sondern wir als fühlende Wesen in der Lage sind, öfter als einmal wirklich groß zu lieben."

Über die Hälfte des Films ist Ihr Filmpartner Stephan Luca im Mini-Format zu sehen. Wie waren für Sie die Dreharbeiten ohne echten Anspielpartner?

Felicitas Woll: "Stephan war mir eine ganz große Hilfe! Er war auch an den Tagen, an denen er eigentlich frei hatte, zum Anspielen dabei. Ich konnte ihm in die Augen sehen und mich dann auf meine kleine Anspielpuppe konzentrieren. Als ich mir Stephan als Zwerg vorstellen musste, saß er auch mal unter dem Tisch und sprach den Text. Irgendwie absurd und schwierig, da ich manchmal das Gefühl hatte, ich fange an zu schielen. Aber nach ein paar Tagen hatte ich mich daran gewöhnt und dann ging es ziemlich gut."

Ihre zehnjährige Filmtochter spielt am liebsten mit einem rosa Puppenhaus. Was war Ihr Lieblingsspielzeug in der Kindheit?

Felicitas Woll: "Eigentlich war mir mein Kassettenrekorder das Liebste. Ich habe meine eigene Radiosendung gemacht, Lieder aus dem Radio aufgenommen und dazu gesprochen und gesungen. Ich hab viel Zeit mit Musik hören verbracht. Dann hab ich mich verkleidet und vor dem Spiegel dazu getanzt."

Heutzutage spielen die Kids ja am liebsten mit iPod, Computer und Co. Wie gehen Sie als Mutter einer Tochter damit um?

Felicitas Woll: "Das ist eben die neue Generation. Früher hat man sich, wie gesagt, seine Kassetten mit Musik noch selbst zusammengebastelt. Heute schließt man alles nur noch an den PC an – und los geht‘s! Oder lädt es einfach runter. So ist es nun mal! Aber auf meinen iPod will ich jetzt auch nicht mehr verzichten."

Glauben Sie an Magie oder Übersinnliches?

Felicitas Woll: "Jeder Mensch wird mit dem natürlichen Glauben an Magie und Übersinnliches geboren. Als Kind lesen wir Geschichten von Zauberern, Hexen, Zwergen, Einhörnern und glauben daran. Dann wird es uns mehr und mehr aberzogen oder wir vergessen es einfach. Wir verlieren den Blick für das Magische. Ich muss mich auch immer wieder daran erinnern."

Wie leben Sie Ihre Kreativität aus?

Felicitas Woll: "Ich würde meine Kreativität gerne noch mehr ausleben. Gerade, was die Musik angeht. Ich liebe es zu singen und Musik zu machen. Ich habe vor, wieder mit Klavierspielen anzufangen. Das fehlt mir sehr. Ich bereue es, dass ich damals aufgehört habe zu spielen. Ich habe mir das fest vorgenommen!"

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