Der SAT.1 FILMFILM

"Vor einem gigantisch großen Meerschweinchen zu flüchten - genau das ist der große Spaß!"

Stephan Luca im Interview

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Was ging Ihnen als winzig geschrumpfter Mann durch den Kopf?

Stephan Luca: "Es ist schon merkwürdig, in einem Puppenhaus zu schlafen, in einer Damenhandtasche durchgeschüttelt zu werden oder vor einem gigantisch großen Meerschweinchen zu flüchten – aber genau das ist der große Spaß!"

Wie besonders waren diese Dreharbeiten?

Stephan Luca: "Es war ein großes Abenteuer. Nach den vielen Tagen in einer Halle mit einigen Quadratmetern ausgelegtem grünen Stoff (Greenscreen), war ich froh, mich wieder auf einen echten Stuhl zu setzen und eine Spielszene mit meiner Filmpartnerin Felicitas Woll zu haben!"

Wen würden Sie gerne kleinschrumpfen?

Stephan Luca: "Da gibt es doch den einen oder anderen, dem eine solche Perspektive mal gut tun würde: Politiker, Unternehmer mit dubiosen Machenschaften, Filmkritiker mit schlechtem Geschmack und Redakteure ohne Mumm ... Allerdings hat uns die Geschichte auch gezeigt, dass gerade kleine Menschen immer wieder zu gefährlichen Zeitgenossen wurden. Daher lasse ich das mit dem Verfluchen."

Glauben Sie an Magie oder Übersinnliches?

Stephan Luca: "Ich glaube an gewisse Dinge, die wir uns nicht erklären können. Ich finde es wunderbar, dass wir mit 'Großer Mann ganz klein' ein modernes Märchen erzählen konnten. Wir alle sind mit Märchen groß geworden. Und hat sich nicht jeder mal gewünscht, mit dem Finger zu schnippen, um woanders wieder aufzutauchen oder fliegen zu können?!"

Was war Ihr Lieblingsspielzeug in der Kindheit?

Stephan Luca: "Ich hatte als Kind viele Stofftiere und Matchbox-Autos, mit denen ich gerne gespielt habe. Aber dann das Highlight: Eine Burg mit König und Königin, Soldaten und Pferden. Das wurde aber alles in den Schatten gestellt, als ich meinen ersten Tennisschläger bekam. Ich hab dann stundenlang im Hof gegen die Wand gespielt."

Heutzutage spielen die Kids ja am liebsten mit iPod, Computer und Co. Sie sind selbst Vater von zwei Mädchen. Wie gehen Sie damit um?

Stephan Luca: "Ich achte sehr darauf, dass sie nicht stundenlang vor den Geräten hängen. Sondern, wann immer es geht, rausgehen und draußen spielen, Sport machen, die Natur und die Welt entdecken."

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