Der SAT.1 FILMFILM

"Es ist nichts dagegen einzuwenden, um die Liebe zu kämpfen."

Interview: Edin Hasanovic

Zur SAT.1-Komödie  "Leg' dich nicht mit Klara an" .

TV-Premiere: Dienstag, 14. März um 20:15 Uhr

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© Â© SAT.1

Im Film sind Sie unglücklich in Ihre Arbeitskollegin verliebt, die nicht mehr als Freundschaft für Sie empfindet. Liebe am Arbeitsplatz – funktioniert das?

Edin Hasanovic: "Am Set sagt man immer: nie intim im Team."
Welche Aspekte Ihrer Filmrolle stecken in der Privatperson Edin Hasanovic?

Edin Hasanovic: "Ich denke, den verspielten, ambitionierten, manchmal überdrehten Teil meines Wesens habe ich meiner Rolle Mickey gerne geliehen (lacht)."

SMS manipulieren, Laptop hacken, Dates per Satellit überwachen – Ihre Filmfigur Jens wird von seiner Ex Klara mit allen Mitteln ausspioniert. Wie weit darf man Ihrer Meinung nach in der Liebe gehen?

Edin Hasanovic: "Es ist nichts dagegen einzuwenden, um die Liebe zu kämpfen. Es ist sogar erwünscht. Jedoch geht Klara hier eindeutig zu weit. Manchmal muss man den anderen seine Wege gehen lassen."

Was macht für Sie eine glückliche Beziehung aus?

Edin Hasanovic: "Ich denke, eine glückliche Beziehung – in jeder Form, ob freundschaftlich, familiär oder in der Liebe – funktioniert nicht ohne Einsatz, Freiheiten und Vertrauen."

Im Film sind Sie an der Seite von Marc Benjamin, Jennifer Ulrich und Janina Uhse zu sehen. Wie war die Zusammenarbeit?

Edin Hasanovic: "Die Zusammenarbeit war sehr entspannt und angenehm, weil wir uns alle vorher kannten und im ähnlichen Alter sind. Hinter der Kamera hatten wir großen Spaß und haben viel gelacht, weil wir eine kleine Kamera in die Hand bekommen haben, um eine Art Making-Of zu drehen."

Gedreht wurde der Film in der baden-württembergischen Hauptstadt Stuttgart. Welche Szene ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Edin Hasanovic: "Im Kopf bleibt mir tatsächlich die Restaurant-Szene, weil wir wussten, sie ist ein Highlight des Buches. Schon beim Lesen hat man das gespürt. Es hat großen Spaß gemacht, sich mit Jennifer die Bälle hin- und herzuwerfen und völlig am Rad zu drehen. Die Szene war aber auch harte Arbeit, weil Marc und ich uns vor Lachen kaum konzentrieren konnten, da wir einen ähnlichen Humor haben. Am Ende des Drehtages war man dann doch sehr erledigt."

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