Der SAT.1 FILMFILM

"Klara ist eine etwas wirre, durchgeknallte Person, die oft impulsiv handelt."

Interview: Jennifer Ulrich

Zur SAT.1-Komödie "Leg' dich nicht mit Klara an".

TV-Premiere: Dienstag, 14. März um 20:15 Uhr

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© Â© SAT.1

Ihre Filmfigur Klara manipuliert SMS, hackt Laptops und überwacht Dates per Satellit, um ihren Ex-Freund und seine neue Flamme auseinander zu bringen. Wie weit darf man Ihrer Meinung nach in der Liebe gehen?

Jennifer Ulrich: "Man muss in der Liebe vertrauen können und ehrlich miteinander sein. Wenn man das nicht kann und den anderen, in welcher Form auch immer, kontrollieren muss oder belügt, dann stimmt etwas nicht. SMS lesen, E-Mails checken, nachspionieren, das sind alles absolute No-Gos für mich in einer Beziehung."

Haben Sie im echten Leben schon einmal etwas Verrücktes getan, um einen Mann zu beeindrucken oder zurückzugewinnen?

Jennifer Ulrich: "Ich habe einmal eine Liebesbotschaft über die Fensterbeleuchtung des 'Haus des Lehrers' am Alexanderplatz laufen lassen. Die konnte man damals im Internet selbst programmieren und mit einem Anruf bei einer bestimmten Nummer abspielen lassen. Diese Liebeserklärung haben wir uns dann gemeinsam oben vom Fernsehturm angeschaut. Aber da war ich vielleicht 16 oder 17. Das war nicht unbedingt verrückt, aber zumindest besonders."

Was muss ein Mann haben, damit er Ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht?

Jennifer Ulrich: "Das kommt ganz auf den Mann an ... Aber wenn er nicht über sich selbst lachen kann, dann kann er eigentlich gleich wieder gehen" (lacht).

Was macht für Sie eine glückliche Beziehung aus?

Jennifer Ulrich: "Vertrauen, Ehrlichkeit, Treue, Humor und Toleranz sind für mich die Grundpfeiler einer intakten Beziehung."

Welche Aspekte Ihrer Filmrolle stecken in der Privatperson Jennifer Ulrich?

Jennifer Ulrich: "In diesem Falle, haben Klara und ich eigentlich nur den Ehrgeiz gemeinsam. Wenn ich mir etwas vornehme, dann ziehe ich das auch durch. Ich würde nur ganz sicher andere Wege als Klara gehen, um mein Ziel zu erreichen. Ansonsten sehe ich wenige Parallelen zwischen Klara und mir."

Welche Film-Szene ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Jennifer Ulrich: "Es gibt eine Restaurantszene, die wir die ganze Nacht gedreht haben, weil sie so lang und aufwendig war. Edin und ich mussten in der Szene ständig schallend lachen und unsere Sektgläser, in denen natürlich nur Ginger Ale war, immer wieder in einem Zug austrinken. Das klingt erst einmal alles nach großem Spaß. Das war es zunächst auch. Das ganze Team hat sich köstlich amüsiert, genau wie Edin und ich. Nach neun Stunden und fünf Litern Ginger Ale war es allerdings echt schwer, noch genauso herzhaft zu lachen, wie am Anfang. Nach diesem Tag waren wir alle müde und erledigt, aber die Szene ist wirklich ganz toll geworden."

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