Der SAT.1 FILMFILM

"Jeder Vater sollte das Bestreben haben, der Super-Dad zu sein."

Stephan Luca im Interview

Stephan Luca über die SAT.1-Komödie "Super-Dad"

(Dienstag 9. August um 20:15 Uhr)

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© SAT.1

Wann ist ein Film für Sie reizvoll? Welche Projekte lehnen Sie ab?

Stephan Luca: "Für mich sind immer die Geschichte und der Charakter der Figur ausschlaggebend. Wenn diese mich vor neue Aufgaben stellen, mich herausfordern, dann sage ich Projekte zu. Ich möchte gerne mit jedem Film etwas Neues ausprobieren. Bei 'Super-Dad' war genau diese Gratwanderung zwischen lustigen und ganz ernsthaften Szenen das Reizvolle."

Welche Eigenschaften machen Ihrer Meinung nach einen "Super-Dad" aus?

Stephan Luca: "Diese Frage können eigentlich nur die Kinder beantworten. Jeder Vater sollte das Bestreben haben, der Super-Dad zu sein, der beste Papa der Welt. Dazu gehört vor allem den Kindern das Gefühl zu geben, immer für sie da zu sein. Sie zu stärken, zu unterstützen und immer ein offenes Ohr zu haben. Es gehört sehr viel dazu, ein Super-Dad zu sein, aber wenn es gelingt, den Kindern Stärke, Selbstvertrauen und Glück zu vermitteln, sie zu ermutigen, die Welt mit offenen Augen zu sehen, ihnen Ängste zu nehmen und einen guten Rückhalt zu bilden, dann hat man als Vater schon viel gewonnen, glaube ich."

Mark wollte sich mit der Samenspende etwas Geld dazuverdienen. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Gab es auch "peinliche" Jobs?

Stephan Luca: "Nein, etwas wirklich Peinliches war nicht dabei, aber ich habe sehr viel gemacht. Zum Beispiel habe ich sehr früh Tennis-und Skiunterricht gegeben und war wahnsinnig stolz, als ich mir von meinem eigens verdienten Geld eine Reise nach Griechenland leisten konnte."

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts in Hamm vom Februar 2013 wurde einer jungen Frau das Recht zugesprochen, den Namen ihres leiblichen Vaters zu erfahren. Dies wurde zum Präzedenzfall, der die Anonymität von Samenspendern aufhob. Wie stehen Sie dazu?

Stephan Luca: "Das ist ein sehr schwieriges Thema. Man wird nicht durch jeden Film zum Moralapostel eines Themas, aber: Dieser Fall hat gezeigt, wie stark das Bedürfnis ist, zu wissen woher man kommt, wer der leibliche Vater ist. Ich finde diese Gesetzesänderung gut, denn beide Seiten werden dadurch stärker sensibilisiert. Sowohl die Seite, auf welcher der Kinderwunsch besteht, als auch die Seite der Samenspender."

Was bedeutet Familie für Sie? Was macht Familie für Sie aus?

Stephan Luca: "Familie bedeutet das Glück, sich geborgen zu fühlen. Im Film verliebt sich Mark sofort in Greta und setzt dann alles daran, sie für sich zu gewinnen."

Glauben sie an Liebe auf den ersten Blick?

Stephan Luca: "Ja, ich glaube an die Liebe auf den ersten Blick. Es lohnt sich aber auch, genauer hinzusehen."

Was haben Sie schon getan, um eine Frau zu beeindrucken/für sich zu gewinnen?

Stephan Luca: "Ich habe versucht, sie zum Lachen zu bringen."

Mark und Greta haben beide ein schwerwiegendes Geheimnis voreinander. Wann halten Sie Geheimnisse in einer Beziehung für vertretbar?

Stephan Luca: "Wahrscheinlich hat noch keine gute Beziehung einen Vorteil dadurch erfahren, dass es Geheimnisse voreinander gab – durch das Teilen von Geheimnissen allerdings schon."

Wie war es für Sie nach "Kann denn Liebe Sünde sein?" erneut mit Stefanie Stappenbeck zusammenzuarbeiten?

Stephan Luca: "Stefanie ist eine wunderbare Kollegin und ich habe mich sehr auf die erneute Zusammenarbeit gefreut."

Im Film mixen Sie gekonnt Cocktails. Wo haben Sie das gelernt?

Stephan Luca: "Wir haben Handgriffe und Bewegungsabläufe hinter der Bar immer und immer wiederholt. Da war nicht viel Platz und wir mussten in ein paar Szenen sehr schnell und präzise unsere Begabung als Barkeeper unter Beweis stellen. Ich glaube aber auch, dass in der großen Hektik nicht jeder Drink, der über den Tresen ging, wirklich geschmeckt hat ... Dies sollte aber ein Geheimnis bleiben, bitte erzählen Sie es nicht weiter!"

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