Der SAT.1 FILMFILM

"Erst die Liebe. Und dann her mit der Sicherheit!"

Im Interview: Natalia Belitski

Die Hauptdarstellerin der SAT.1-Komödie "Undercover küsst man nicht" (TV-Premiere: Dienstag, 27. September um 20:15 Uhr) über ihre Rolle, den Mann ihrer Träume und die Zusammenarbeit mit Filmliebe Florian Bartholomäi

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Sie spielen in "Undercover küsst man nicht" die chaotische Küchenhilfe Lea, die der Spionage verdächtigt wird. Was hat Sie an der Rolle gereizt?

Natalia Belitski: "Lea ist zwar sehr sprunghaft und chaotisch – hat aber im Inneren einen sehr gefestigten Kern, der es ihr ermöglicht, sich selbst immer treu zu sein. Wenn sie keine Lust hat, den Konventionen der Gesellschaft zu entsprechen, lässt sie es eben bleiben und hat auch den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Das ist eine Stärke, die ich sehr bewundere."

Wie war die Zusammenarbeit mit Rainer Schöne und Florian Bartholomäi?
Natalia Belitski: "Herrlich. Reiner Schöne ist ein Unikat, ein super Alleinunterhalter. Er hat das ganze Team mit seinen Witzen belustigt. Und Florian Bartholomäi ist ein wahnsinnig aufmerksamer, zuvorkommender und konzentrierter Kollege, mit dem es eine Freude ist, zu spielen."

Der sicherheitsverliebte Simon hat im Film viele Spleens. Haben Sie auch spezielle Ticks?
Natalia Belitski: "Ja, mehrere! Ich bin zum Beispiel ein Einschlaf-Nistler. Ich muss so gut in die Decke eingewickelt sein, dass alles stimmt und es nirgends reinzieht. Wenn da was nicht passt, geht der ganze Nestbau von vorne los."

Was müsste ein Mann mitbringen, damit Sie sich mit Sicherheit in ihn verlieben?
Natalia Belitski: "Mit Sicherheit ein bisschen von allem. Er muss Humor haben, aber auch seriös sein können. Er muss mir Rückhalt geben, aber auch ein Draufgänger sein können. Er muss harmoniebedürftig sein, aber auch mal richtig streiten können. Das gute Paket ist ja meistens einfach die richtige Mischung!"

Was bedeutet Sicherheit für Sie?
Natalia Belitski: "Ich glaube, absolute Sicherheit ist eine Illusion. Der Begriff beinhaltet automatisch auch Kontrolle. Ich glaube, dass sich im Bruchteil eines Moments alles im Leben verändern kann, ob durch Schicksal oder Zufall – aber mit Sicherheit unvermeidbar und nicht kontrollierbar. Für mich ist Sicherheit zum Beispiel die Erinnerung an das Gefühl von Geborgenheit bei den Eltern: Oder ein ruhiger Moment in einer Umarmung einer geliebten Person."

Sicherheit oder Liebe? Was würden Sie wählen?
Natalia Belitski: "Erst die Liebe. Und dann her mit der Sicherheit!"

Undercover küsst man nicht: Bildergalerie

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