Zwei Leben. Eine Hoffnung

SAT.1 stellt den Thementag "Organspende" in Berlin vor.

Organspende - Dieses Thema braucht Aufmerksamkeit

Auf einer Pressekonferenz mit Annette Frier und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe stellte SAT.1 den Film "Zwei Leben. Eine Hoffnung" vor.

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Organspende ist ein Thema, das viele Fragen aufwirft. SAT.1 widmet ihm daher am 8. März einen ganzen Thementag und stellte diesen am Montagabend in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinen Partnern, dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Verein "Junge Helden", sowie der Deutschen Stiftung Organtransplantation und der Produktionsfirma UFA FICTION in Berlin vor.

Präsentiert wurde das Highlight des Thementags, das bewegende Drama "Zwei Leben. Eine Hoffnung." in dem Annette Frier (Foto) als Transplantationschirurgin um das Leben zweier junger Menschen kämpft – und plötzlich vor der schwersten Entscheidung ihrer beruflichen Laufbahn steht. Außerdem zeigte SAT.1 einen Schulterblick auf die Eventdokumentation "Bei Anruf Herz – Letzte Chance Organspende", die im Anschluss an das Event-Movie ausgestrahlt wird.

SAT.1-Moderator Matthias Killing führte durch die anschließende Diskussionsrunde, die mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (Foto), Dr. med. Axel Rahmel von der DSO, Hauptdarstellerin Annette Frier, Produzent Joachim Kosack, Angela Ipach (Foto) von den "Jungen Helden" und SAT.1-Geschäftsführer Kaspar Pflüger (Foto) hochkarätig besetzt war. "Wir wünschen uns, dass wir mit 'Zwei Leben. Eine Hoffnung.' Ähnliches für das Thema Organspende erreichen können, wie vor knapp einem Jahr mit 'Die Ungehorsame'", erklärte Kaspar Pflüger das nachhaltige Engagement des Senders für ein gesellschaftlich schwieriges Thema. "Mein oberstes Ziel als Sendergeschäftsführer mit diesem Film ist, dass der Zuschauer erkennt, dass er sich zu diesem Thema eine Haltung bilden muss."

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erklärte in dieser Runde das Engagement des Bundesministeriums für Gesundheit: "Die Organspende beschäftigt uns in der Gesundheitspolitik, der Medizin und der Fachwelt. Wir brauchen aber noch mehr Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema. Ich war beeindruckt von der Idee, die Organspende zum Gegenstand eines Unterhaltungsfilms zu machen und so auch ins Wohnzimmer zu bringen. Denn es ist wichtig, im Freundeskreis, beim Abendessen in der Familie und im Alltag darüber zu sprechen und eine persönliche Entscheidung zu treffen. Diese Entscheidung kann Leben retten."

Hauptdarstellerin Annette Frier war besonders begeistert vom Konzept des Ensemblefilms, der die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten beleuchtet. Die Schauspielerin betonte auch, dass sich durch den Film ihr Blick auf die Dinge geschärft habe – mit einer klaren Entscheidung pro Organspende: "Wenn ich bereit bin zu nehmen, muss ich auch bereit sein zu geben."

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