Welches war das erste Bild in Ihrem Kopf, als Sie von dem Projekt hörten?
Ich war sofort begeistert von der Idee, endlich einmal in einem solchen Genre zu arbeiten. Für mich war es die Erfüllung eines Kindheitstraums. Ich bin mit Western- und Abenteuerfilmen aufgewachsen, und viele Elemente davon finden sich in unserer Geschichte wieder. Auch die Figuren haben von Anfang an meine Phantasie beflügelt. Schliemann habe ich sehr schnell verinnerlicht. Ich habe ihn nicht gemocht, aber verstanden. Dieser arrogante, reiche Geschäftsmann hat für eine Vision, ein Ideal, alles aufgegeben. Natürlich hatte er seine Gründe und wollte sich selbst ein Denkmal setzen. Aber sein Mut, diesen Weg zu gehen, um sich auf einem unsicheren neuen Terrain auszuprobieren, hat mich beeindruckt.