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Musik-Downloads: Legal, illegal, nicht egal!
Musik kostenfrei zur Verfügung stellen und das Downloaden über illegale Tauschbörsen im Internet ist nicht erlaubt, da es gegen das Urheberrecht verstößt. Eltern sollten unbedingt darauf achten, dass ihre Kinder keine illegalen Tauschbörsen nutzen, da es strafbar ist und zumindest in Einzelfällen zu hohen Strafen führen kann. Achtung: Eltern haften als Anschlussinhaber für illegale Angebote in Tauschbörsen!
Hier geht zum "Handbuch Filesharing - Leitfaden für Eltern", das eine erste Hilfestellung für Eltern bietet.
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"Eltern müssen sich stets darüber im Klaren sein, dass sie als Inhaber eines Internetanschlusses für Urheberrechtverletzungen ihrer Kinder haften. Und das könnte sehr teuer werden!" erklärt Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände. (Quelle: proMedia GmbH)
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Da viele illegale Downloader es nicht als Unrecht empfinden, sich MP3s umsonst runterzuladen, sollten Eltern ihre Kinder darüber aufklären, dass sie eine Straftat begehen, wenn sie Musik auf ihren Rechner laden und anderen Musikliebhabern zugänglich machen. Zukünftig ist es durchaus möglich, dass die Service-Provider Verstöße gegen das Urheberrecht durch Musik-Downloads mit Sperrung oder Einschränkung des Internetzugangs ahnden.
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MP3 was ist das?
MP3 ist die Abkürzung für Motion Picture Experts Group (MPEG) Audio Layer 3. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur Kompression von Audiodateien, welches vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltung (IIS) entwickelt und patentiert wurde. Mit dem MP3- Audiocodierverfahren können Musikdateien so stark komprimiert werden, dass sie sich in hoher Qualität über das Internet verschicken lassen.
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Das vom Fraunhofer IIS entwickelte Verfahren zeichnet sich durch eine hohe Wiedergabequalität bei einem Kompressionsfaktor von über zehn aus. Für den Menschen gut hörbare Klänge werden hervorgehoben, schlechter wahrzunehmende Klänge werden weniger betont und nicht hörbare Signalanteile ausgefiltert, um so die Datenmenge zu reduzieren.
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Auswirkungen der Digitalisierung auf die Musikbranche
Die Erfindung des MP3-Formats war rückblickend das Ende der Musikindustrie, wie man sie kannte. Die musikalischen Inhalte wurden vom herkömmlichen Trägermedium CD entkoppelt. Gleichzeitig werden die Produktions- und Vertriebskosten minimiert. Der digitale Bereich spielt eine immer größer werdende Rolle und gewinnt immer mehr an Relevanz
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Im Vergleich zum Jahr 2006 stieg die Anzahl der legalen Musikdownloads im Jahr 2007 um 53 Prozent auf insgesamt 1,7 Milliarden Einheiten. Die Musikindustrie hat inzwischen verstanden, dass der technologische Fortschritt als Wachstumschance für die Branche zu sehen ist, anstatt sich dagegen zu wehren und arbeitet an Strategien, den Fortschritt gewinnbringend zu nutzen.
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Kampf der Musikindustrie gegen illegale Downloads
Seit der Erfindung des MP3-Formats hat die Musikindustrie aussichtsreiche Chancen ungenutzt verstreichen lassen. Gerne schiebt sie die Schuld für sinkende Umsätze auf die Musikpiraterie, die in illegalen Peer to Peer (P2P)-Tauschbörsen betrieben wird und nutzt diese als Erklärung für die anfängliche Ablehnung der Digitalisierung, doch muss sich die Musikindustrie schon mindestens seit dem Jahr 1960 mit Piraterie im großen Stil auseinandersetzen.
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Die Schließung einer bestimmten Tauschbörse hat nur zur Folge, dass sich die Nutzer auf andere Angebote verteilen. Im Gegensatz zu der Musikindustrie sah Shawn Fanning, der im Jahr 1999 Napster erfand, seinen Filesharingdienst eher als Suchmaschine an und empfand sich deswegen nicht als verantwortlich dafür, was für Dateien von den Nutzern getauscht wurden.
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Was tun gegen illegale Downloads?
Ein generelles Umdenken und die Entwicklung eines Unrechtsempfindens gegenüber kostenfreiem illegalem Download von Musiktiteln, ist nötig. Die Musikunternehmen müssen ihren Kunden eine attraktive legale Alternative schaffen, um ihre Produkte von den illegalen kostenfreien Downloads abzugrenzen und den Konsumenten vom Kauf zu überzeugen.
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Durch die illegalen Tauschbörsen wurde die digitale Musik entwertet, da alle Musiktitel umsonst bezogen werden konnten. Ziel muss es sein, den digitalen Musikdownload wieder mit einem Wert zu versehen. Nur ein attraktives Angebot wird vom Konsumenten auch genutzt werden.
Mehr Informationen zu "Illegalen Tauschbörsen" erhalten Sie hier:
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