© AFP
Foto: © AFP

Die Rettung der Minenarbeiter in Chile

Am 5. August passierte das Grubenunglück in der Gold- und Kupfermine San Jose am Rand von Copiapó, bei dem 33 Minenarbeiter unter Tage verschüttet wurden. Fast 70 Tage lang war es unklar, ob die chilenischen Bergmänner aus knapp 620 Metern Tiefe gerettet werden könnten und wie lange die Rettung der Männer dauern würde. Mit Hilfe einer Sonde kommunizierten die Verschütteten durch kleine Nachrichten mit der Außenwelt. Mit einer Minikamera konnten erste Bilder der Minenarbeiter gemacht werden, die um die Welt gehen sollten.

Den Männern gelang es die gesamte Zeit Ruhe zu bewahren, obwohl ihnen vorausgesagt wurde, dass ihre Rettung bis Ende des Jahres dauern könnte. Jeder der Männer legte sich eine eigene Überlebensstrategie zu. Während des Wartens auf Rettung vertrieb sich beispielsweise Edison Pena die Zeit mit Joggen in der Mine, Victor Zamora schrieb Gedichte und Ariel Ticona gab die Geburt seiner kleinen Tochter Esperanza Hoffnung. Versorgt wurden die Männer mit allen lebenswichtigen Dingen, später wurden sie auch mit Betten, Büchern, Musik und einer transportablen Dusche ausgestattet.

Jetzt geht Erleichterung um die Welt, denn das schreckliche Drama von Chile hat ein glückliches Ende gefunden. Am 13. Oktober wurde der erste Kumpel, Florencio Avalos, an die Erdoberfläche gebracht. Inzwischen sind alle 33 verschütteten Minenarbeiter gerettet worden und konnten von ihren Familien in die Arme geschlossen werden. 2000 Journalisten aus der ganzen Welt wurden Zeugen des glücklichen Endes eines Dramas, das die Welt wochenlang in Atem hielt und auch in einer Tragödie hätte enden können.

Achtung, du befindest dich auf einer Archiv-Seite. Diese Sendung wird zur Zeit nicht ausgestrahlt.
Hier geht es zum aktuellen TV-Programm.