Musik

60 Jahre nach dem Wunder von Bern!

Helmut Rahn schießt Deutschland wieder zur Weltmeisterschaft!

Dominik Hees (25) spielt im Musical die Hauptrolle des Helmut Rahn – Hees: „Ich schieße Deutschland zum Weltmeister-Titel. Achtmal die Woche!“

Helmut Rahn 1
© Holger Kersting

Am 4. Juli 2014 jährt sich „Das Wunder von Bern“ zum sechzigsten Mal. Beim legendären 3:2 Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Ungarn schoss Helmut Rahn 1954 mit dem Siegtreffer Deutschland zur Weltmeisterschaft. Der Rest ist Legende und Rahn bis heute einer von Deutschlands größten Nationalhelden.

 Rechtzeitig zum Jubiläum gibt Stage Entertainment nun den ersten Hauptdarsteller für die Musicalversion von „Das Wunder von Bern“ bekannt. Dominik Hees (25) spielt die Rolle des legendären Torjägers Helmut Rahn. Der gebürtige Kerpener ist damit im selben Alter wie Rahn zu Zeiten der WM 1954. Hees studierte an der Kölner Sporthochschule, wollte Lehrer für Sport und Musik werden. Neben der Uni entwickelte sich seine Begeisterung für Theater und Musical aber zur Profession, so dass er das Studium abbrach, um sich voll und ganz auf seiner Leidenschaft als Schauspieler und Musicaldarsteller widmen zu können.

 Eine richtige Entscheidung, wie seine vielfältige Vita belegt. So spielte er beispielsweise in dem Musical Frühlings Erwachen die Rolle des Georg und gehörte damit zur Premierenbesetzung der deutschsprachigen Erstaufführung. Im Anschluss daran übernahm er die Titelrolle im Musical Buddy-das Buddy Holly Musical im Essener Colosseum Theater. Im Oktober 2010 gab er im Schauspiel sein professionelles Debüt. Er spielte Kosinsky in Schillers Die Räuber am Stadttheater Klagenfurt. Von Dezember 2010 bis Februar 2012 ging er als Rum Tum Tugger mit dem Welterfolg Cats auf Europatournee. Außerdem spielte er die Hauptrolle des Link Larkin im Musical Hairspray und feierte als Clifford Bradshaw sein Debüt am Gärtnerplatztheater München in Cabaret. Aktuell steht Dominik Hees als Frank'n'Furter in der Rocky Horror Show in Magedburg auf der Bühne.

 Jetzt zieht es den charismatischen Jungmimen nach Hamburg. Hier kann er in einer Hauptrolle zwei seiner großen Leidenschaften – Musical und Fußball – in einer Produktion vereinen: DAS WUNDER VON BERN.

 Mit dem im eigenen Haus entwickelten Musical DAS WUNDER VON BERN eröffnet Stage Entertainment am 23. November dieses Jahres das brandneue Stage Theater an der Elbe in Hamburg. Das Musical erzählt vor dem Hintergrund der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 eine bewegende Vater-Sohn-Geschichte. Es geht um eine Familie, die sich findet, eine Mannschaft, die über sich hinauswächst, und einen kleinen Jungen mit großen Träumen.

Interview Dominik Hees

Wieviel von Helmut Rahn steckt in Ihnen selbst?

Fritz Walter bezeichnete Helmut Rahn einmal als einen "kraftstrotzenden Boss mit einem unerschöpflichen Vorrat an Blödsinn und Übermut." Rahn hat Fußball mit dem Herzen gespielt. Er konnte feiern und leben, hat aber parallel alles für seine große Leidenschaft, den Fußball, getan. Das verbindet uns.

Wie wichtig ist Ihnen diese Rolle?

Enorm. Ich spiele einen von Deutschlands Nationalhelden. Da spürt man schon einen Druck auf seinen Schultern. Und ich möchte dieser Rolle natürlich gerecht werden.

Ein Fußball-Musical. Geht das überhaupt?

Das Wunder von Bern ist kein Fußball-Musical. Das Wunder von Bern ist ein Musical, in dem Fußball eine Rolle spielt. Das ist ein Unterschied. Im Vordergrund steht die Geschichte der Familie Lubanski.

Bedeutet das, Fußball wird zur Nebenrolle degradiert?

Überhaupt nicht. Das Thema Fußball ist im Musical in vielen Facetten vorhanden. Das beginnt bei Kindern, die auf dem Bolzplatz kicken und endet im WM-Endspiel Deutschland gegen Ungarn. DAS ist übrigens so spektakulär inszeniert, dass es die Zuschauer von den Sitzen reißen wird.

Aber singende Fußball-Helden? Kann das funktionieren?

Gesungen wird bei Das Wunder von Bern eher an anderen Stellen, weniger bei den Fußballszenen. "Wunder gescheh'n" beispielsweise ist eine wunderbare Ballade, die von Christa Lubanski gesungen wird, der Mutter der Familie. "Wir beide könnten groß sein" ist ein Duett zwischen dem 13-jährigen Matthias Lubanski und seinem Vater Richard. Die Lieder tragen vielfach die Emotionalität der Familiengeschichte. Als Helmut Rahn habe ich im Musical gar keinen Song.

Ist das für einen Musical-Darsteller, der singen, tanzen und schauspielern kann, nicht auch frustrierend?

Überhaupt nicht, denn Helmut Rahn ist eine Schlüsselfigur der gesamten Geschichte. Ohne ihn würde die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Matthias und Richard kaum vorankommen.
Außerdem: Als fußballbegeisterter Mensch habe ich hier den geilsten Job der Welt. Ich schieße Deutschland zum Welmeister-Titel. Achtmal die Woche!

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