Musik

Die schönsten Titelmelodien der Filmgeschichte

Till Brönner

„Wenn man an die großen Augenblicke der Filmgeschichte denkt, sind es meist Szenen ohne Dialog, die besonders im Gedächtnis haften bleiben“, sagte Meisterregisseur Stanley Kubrick einmal, um es dann auf den Punkt zu bringen: „Die magischste Kraft entfalten Filme immer dann, wenn die Bilder mit Musik unterlegt werden. Das sind die Kinomomente, die man nie vergisst!“ Genau um diese Momente geht es Till Brönner auf „The Movie Album“. Denn letztendlich muss ihm mit einem Album das Gleiche gelingen wie einem Filmregisseur: das Publikum emotional zu erobern.

Till Brönner 2014

Deutschlands erfolgreichstem Trompeter, der sich seit Beginn seiner mittlerweile 20jährigen Karriere durch eine erstaunliche stilistische Vielfalt auszeichnet, würde man mit seinem smarten Auftreten selbst einen Filmstar abkaufen. Doch in erster Linie lässt der Ausnahmeinstrumentalist seine Musik sprechen. Mit einer abwechslungsreichen Sammlung legendärer wie neuerer Filmsongs, mal instrumental, mal vokal, nimmt er den Hörer mit auf eine Reise vom Beginn des abendfüllenden Tonfilms bis zum heutigen Blockbuster-Kino.

Mit „The Movie Album“ hat der mehrfache ECHO-Preisträger nicht nur seinen Fans, sondern auch sich selbst auch einen langgehegten Traum erfüllt: „Wir alle sind mit Filmen aufgewachsen, die uns im Kopf geblieben sind. Ich bin zwar kein wandelndes Filmlexikon, doch ich glaube, dass spezielle Filmmomente auch mich und meine Musik immer mitgeprägt haben“.

Sein Instrument Trompete setzt der Pop-Professor, der seit 2010 an der Hochschule Carl Maria von Weber in Dresden in den Fachrichtungen Jazz und Rock lehrt, auf „The Movie Album“ oft unerwartet ein: In seiner Version des Hit-Songs aus dem Film „Titanic“, „My Heart Will Go On“, ersetzt sie quasi die Stimme von Sängerin Céline Dion und holt aus der oft gehörten Melodie ungeahnte Tiefe und Nuancen hervor. In „Forbidden Colours“, aus dem Film „Merry Christmas, Mr. Lawrence“ (1983) von Skandalregisseur Nagisa Oshima, erklingt sie so minimalistisch, wie es sich Komponist und Hauptdarsteller Ryiuchi Sakamoto nur wünschen kann. Purer Spaß ist hingegen Brönners Instrumentalversion von Pharrell Williams‘ letztjährigem Chart-Stürmer „Happy“ aus dem Animationsfilm „Despicable Me 2“. „Das ist ein Song, der sogar den Film überstrahlt aus dem er stammt, weil der Hit noch größer wurde als der Film selbst“, sagt Brönner. „Wir hatten einfach Lust, uns daran zu versuchen. Alles andere war schon im Kasten, da kam uns diese Idee. Über das Ergebnis bin ich ziemlich … happy!“

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Unten in Kooperation mit MyVideo das Video zu "Love Theme from Cinema Paradiso" ansehen:

Till Brönner - Love Theme from Cinema Paradiso


Till Brönner -- Cinema Paradiso - MyVideo

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