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Mammut-WM ab 2026

FIFA stockt WM auf 48 Teams auf

Die Mammut-WM ist beschlossene Sache. Ab 2026 kämpfen 48 Mannschaften um den WM-Titel.

10.01.2017 11:04 Uhr / dpa
WM-Pokal
© dpa

Die Mammut-WM ist beschlossene Sache. 2026 wird der Fußball-Weltmeister erstmals bei einem Turnier mit 48 Mannschaften gekürt, die deutschen Kritiker konnten sich nicht durchsetzen. Das FIFA-Council beschloss die Aufstockung um satte 50 Prozent bei seiner Sitzung in Zürich einstimmig. Statt der bislang acht Gruppen mit jeweils vier Teams wird es dann in der Vorrunde 16 Gruppen mit je drei Mannschaften geben.

Voraussichtlich werden die Teams auf den Plätzen eins und zwei jeder Gruppe in die K.o.-Runde einziehen. Weitere Details zur Mega-WM wollte die FIFA nach Ende der Sitzung am Dienstag bekanntgeben. Die Gesamtzahl der WM-Spiele steigt voraussichtlich von 64 auf 80 Partien. 2018 und 2022 findet die WM noch mit 32 Teams statt.

Ob es wie von FIFA-Präsident Gianni Infantino angeregt bei der XXL-WM keine Unentschieden mehr geben und jede Partie auch in der Vorrunde bei Gleichstand mit einem Elfmeterschießen entschieden werden wird, steht allerdings noch nicht fest. Auch die Verteilung der Startplätze pro Konföderation wurde noch nicht beschlossen.

Mehr Teilnehmer aus Afrika und Asien

Voraussichtlich soll die sportpolitisch brisante Frage der Quotenplätze bis zum FIFA-Kongress im Mai in Bahrain geklärt werden. Europa hat derzeit mit 13 Startern das größte Kontingent. Infantino hatte besonders Afrika und Asien mehr WM-Teilnehmer versprochen.

DFB-Chef Reinhard Grindel hatte vor der Council-Sitzung die UEFA-Mitglieder aufgefordert, gemeinsam für möglichst viele WM-Starter aus Europa zu kämpfen. "Es kommt darauf an, dass wir innerhalb der UEFA alle zusammenfinden und zu einer guten gemeinsamen Lösung kommen", sagte Grindel schon vor der Sitzung.

Kritische Stimmen gegen die Aufstockung hatte es zuletzt vor allem aus dem deutschen Fußball gegeben. Bundestrainer Joachim Löw und Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatten mehrfach Bedenken geäußert. Im Council hat der Deutsche Fußball-Bund nach dem Ausscheiden von Wolfgang Niersbach derzeit keine Stimme.

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