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In Los Angeles wurde am Samstag wieder einmal die "Goldene Himbeere" vergeben.

Eine ungenießbare Beere

25.02.2013 16:00 Uhr / AFP

Von Patrick Penn

Preise und Auszeichnungen zu bekommen ist immer eine Ehre und ein Grund zu feiern. Meistens zumindest, denn einen Preis der am Samstag in Los Angeles vergeben wurde, versucht niemand zu bekommen, die "Goldene Himbeere." Zu den absoluten "Gewinnern" des Abends gehörte dabei der letzte Teil der Vampir-Saga "Twilight", der sieben "Goldene Himbeeren" für sich verbuchen konnte.

Die "Goldene Himbeere" hat mittlerweile schon Tradition in Amerika. Pünktlich einen Abend bevor die begehrten Oscars vergeben werden, zeichnet eine Jury aus 657 Juroren aus den USA sowie weiteren 19 aus anderen Staaten besonders dürftige filmische Leistungen mit der bekannten Frucht aus. Neben dem Hohn und Spott, der den Ausgezeichneten entgegen schlägt, sorgt auch der Wert dieser Auszeichnung für Lacher. Stolze 3,80 Euro ist die mit Gold besprühte Himbeer-Trophäe wert. 

Vampir-Saga "Twilight" räumt gleich sieben Auszeichnungen ab

Mit gleich sieben dieser besonderen Beeren wurde der letzte Teil der "Twilight"-Saga "Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2" ausgezeichnet. Unter anderem in den Kategorien "Schlechtester Film" und "Schlechteste Regie." Kristen Stewart, die momentan mit einer Fußverletzung ohnehin schon gebeutelt ist, bekam die "Goldene Himbeere" in der Kategorie "Schlechteste Hauptdarstellerin." Auch wieder mit von der Partie und zum zweiten Mal in Folge als "Schlechtester Hauptdarsteller" ausgezeichnet wurde der Schauspieler Adam Sandler für seine Rolle in dem Film "Thats my Boy." Auch Musik-Superstar Rihanna konnte sich durch ihr Film-Debüt in "Battleship" eine goldene Himbeere sichern. Traditionsgemäß werden die Auszeichnungen nicht von den "Betroffenen" selbst abgeholt. 

Ab jetzt heißt es in Hollywood wieder gute Leinwand-Leistungen zu zeigen, damit die faulen Früchte im nächsten Jahr an einem vorüber gehen.

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