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Nach dem Sieg bei der US-Wahl twittern viele Stars ihre Glückwünsche.

Obama siegt – die Stars reagieren!

07.11.2012 14:15 Uhr / Digtalspy
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Barack Obama © AFP

Von Max Genosko

Den Twitter-Post des Abends setzte der alte und neue Präsident selbst: „Four more years“ schrieb Obama und brach damit den Rekord für die meisten Retweets, wie der Online-Dienst Twitter selbst bekannt gab. Weit über 500.000 Menschen teilten die kurze Nachricht des Wahlsiegers.

Doch auch die Promis kommentierten die Wahl schon kurz nach der Bekanntgabe des Ergebnisses. Dabei regnete es für Obama zumeist Glückwünsche, nur vereinzelte meldeten sich auch frustrierte Fans von Herausforderer Mitt Romney. 

Goldberg spricht Klartext

Besonders überschwängliche und drastische Worte fand Obama-Unterstützerin Whoopi Goldberg. Die afroamerikanische Schauspielerin schrieb: "Ich bin so glücklich. Jetzt, wo es so aussieht, als hätte Präs. Obama gewonnen, werdet all ihr Rassisten & bösen, hasserfüllten Menschen abhauen (…). Wir, als Amerikaner, haben einiges zu tun (…) & keine Zeit für eure Sche**e.“ Damit bezog sich Goldberg vor allem auf den Vorwurf, Romney stehe für rassistische aber auch schwulenfeindliche Tendenzen. 

Der britische Schauspieler Ricky Gervais („The Office“) beglückwünschte in erster Linie das amerikanische Volk: „Gut gemacht, Amerika. Wir wussten, ihr würdet es richtig machen.“ Eva Longoria, Star aus „Desperate Housewives“, zeigte sich vor allem von Obamas Rede beeindruckt: „Wundervolle Rede von Barack Obama, der für eine zweite Amtszeit gewählt wurde! Amerika ist und kann vereint werden, zum größeren Wohl für alle Amerikaner!“ Bereits vor der Wahl hatte Sängerin Katy Perry klar für Obama Stellung bezogen. Nach der Wahl freut sie sich mit den Worten: „Das Volk hat die Macht! Stolz, für vier weitere Jahre dabei zu sein!“

Musikbranche hinter Obama

Doch Perry war nicht die einzige Person aus der Musikbranche, die sich zu Wort meldete. Auch Schmusesängerin Mariah Carey stellte sich auf Obamas Seite: „Unglaubliche Rede!!!!! (…) Danke Amerika für Präsident Obama – 4 weitere Jahre.“ Lady GaGa twitterte direkt nach einem Auftritt: „Komme gerade von der Bühne in Columbia!! Glückwunsch Mr President! Wir sind heute so stolz, Amerikaner zu sein! JA!!! JA! JA!!! Wir könnten nicht glücklicher sein, die Freude, wenn die Freiheit siegt.“ Etwas ironischer wurde Popbarde Ricky Martin: „Mitt, erinnerst du dich an die 47%?“ In den Umfragen vor der Wahl hatte Romney noch knapp mit 47% der Stimmen geführt. Barack Obama hatte nur 46% erreicht.

"Wir sind keine Demokratie!"

Zwei Extreme der Wahlnacht trafen in dem Filmemacher Michael Moore („Bowling for Columbine“) und dem Milliardär und Unterstützer der Republikaner Donald Trump aufeinander. Trump, der im Vorfeld der Wahl immer wieder versucht hatte, Obama anzugreifen und bloßzustellen, machte seinem Ärger nach der Niederlage Romney umgehend Luft: „ Also das Ganze noch einmal von vorne! Er verlor die Umfragen in der Bevölkerung klar und hat die Wahl gewonnen. Dieses Land braucht eine Revolution… Diese Wahl ist eine totale Schande und ein Hohn. Wir sind keine Demokratie! Unser Land ist jetzt in ernsten und beispiellosen Schwierigkeiten… wie niemals zuvor. Unsere Nation ist eine, die einst groß war, nun aber zerteilt ist. Das Wahlmännergremium ist eine Katastrophe für die Demokratie.“ Völlig andere Töne schlug dagegen Moore an. Der Filmemacher, der vor allem Ex-Präsident George W. Bush immer wieder bekämpft hatte, jubelte: „Das… ist Amerika. 2012. Die alten Zeiten, die alten Gepflogenheiten, offiziell abgeschafft. Das ist, wer wir jetzt sind. Entschuldigung, Welt, dass du dir überhaupt Sorgen machen musstest…“

Doku: Obama hautnah

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