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Bis zu 38 Grad werden erwartet

Wüstenluft bringt uns ins Schwitzen

Sommer
© dpa

36 Grad und es wird noch heißer“, so lautet der Songtext aus dem Jahre 2007 des deutschen Popduos 2Raumwohnung und ist an diesem Wochenende aktueller denn je. Mit Import von Wüstenluft aus Marokko und Algerien werden die Temperaturen am Sonntag noch etwas zulegen. „Das bedeutet, dass wir an einigen Stellen entlang von Rhein, Mosel und Saar sowie am unteren Neckar 37 oder 38 Grad bekommen. Vielleicht wird es an einzelnen Extremstandorten noch ein paar Zehntel heißer.“, spekuliert Bernd Madlener von Deutschlands Wetterportal www.wetter.com*.

Die absoluten Rekordwerte vom 13. August 2003 sind voraussichtlich nicht in Gefahr. „Wobei… viel fehlt ja nicht. Wenn die Luftmasse insgesamt nur einen Tick wärmer wird, als die Computermodelle es simulieren, dann sind auch 40 Grad drin.“, so der Wetterexperte. Damals vor 9 Jahren wurden an zwei Stationen des Deutschen Wetterdienstes in Freiburg im Breisgau und in Karlsruhe 40,2 Grad gemessen. Kochend heiß wird es allemal. In den Nächten kühlt die Luft ebenfalls immer schwerer ab. In größeren Städten sinken die Temperaturen nicht mehr unter 20 Grad, was die Meteorologen per Definition als ‚tropische Nacht‘ bezeichnen.

Außerdem weist Madlener darauf hin, dass mit der südlichen Strömung in den nächsten Tagen eine Ladung Saharastaub zu uns transportiert wird. Zitat: „Diese feinen Sandpartikel gelangen voraussichtlich bis in den Süden und in die Mitte Deutschlands und können für besonders farbenfrohe Sonnenauf- und untergänge sorgen“.

Die aktuellsten Meldungen zur Wetterlage hält das Wetterportal unter www.wetter.com bereit.

wetter.com-Meteorologe Bernd Madlener

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