Ratgeber

Diätfutter für Vierbeiner

Diät für Hunde: Mit Diätfutter ans Ziel

Nicht nur Menschen leiden an Übergewicht, auch die geliebten Vierbeiner können zu viel auf den Rippen haben. Aber eine Diät für Hunde – gibt es das überhaupt? Ja! Mit Diätfutter und Bewegung können Sie Ihren Vierbeiner wieder in Form bringen und tun gleichzeitig etwas für seine Gesundheit.

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Auch Hunde können an Übergewicht leiden. Schuld ist meist falsche Ernährung und wenig Bewegung - wie beim Menschen. © Willee Cole - Fotolia

Grund für das Übergewicht

Wie beim Menschen ist auch beim Hund meist die falsche Ernährung schuld am Übergewicht . Dabei müssen sich Halter an die eigene Nase fassen. Zu viel Futter oder die Fütterung mit falschen Lebensmitteln lassen auch bei Vierbeinern nach und nach Röllchen entstehen.

Damit das Übergewicht nicht dauerhaft auf die Gesundheit schlägt, kann eine Diät für Hunde ratsam sein. Doch woran erkennen Sie, dass Ihr Hund zu dick ist? Die Haustiere setzen vor allem an Bauch, Brustkorb und Lendenwirbelsäule Fett an. Behutsames Tasten kann den Verdacht bestätigen: Sind die Rippen nicht mehr spürbar, liegt eine Fettschicht darüber. Die muss weg.

Diät für Hunde: Das richtige Diätfutter

Hungern wäre gegen die Natur Ihres Haustieres, denn dann läuft sein Körper im Sparmodus und es spart seine Fettreserven für schlechte Zeiten. Statt die Mengen zu reduzieren, verwenden Sie bei einer Diät für Hunde hochwertiges Diätfutter. Es sollte trotz Kalorienreduktion alle notwendigen Nährstoffe beinhalten. Tipp: Sprechen Sie den Diätplan und die Mengen am besten mit dem Tierarzt ab, denn hier gibt es einige Fehlerquellen. Halten Sie sich an die mit dem Arzt abgesprochene Ration, Leckerli müssen in diesen Berechnungen ebenfalls enthalten sein.

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Mit dem richtigen Diätfutter muss der geliebte Vierbeiner keinen Hunger leiden. Abnehmen tut er trotzdem. © mdorottya - Fotolia

Kommerzielles Diätfutter – egal, ob Trockenfutter oder Nassfutter – ist meist besser geeignet, als wenn Sie Futter selber kochen. Es sorgt nämlich dafür, dass der Magen des Hundes trotz Diät gut gefüllt ist – zum Beispiel durch spezielle Faserstoffe – und ihm keine Nährstoffe fehlen. Drei Mahlzeiten pro Tag genügen für einen Hund völlig, auch wenn seine süßen Äuglein womöglich etwas anderes vermuten lassen.

Tipps: Ausreichend Bewegung!

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Durch Bewegung wird eine Diät für den Hund spielerisch unterstützt. Der Spaß steht dabei im Vordergrund. © pixabay

Die Diät für Hunde sollte mit ausreichend Auslauf unterstützt werden. Schnauft Ihr Hund schon schwer, sollten Sie ihn aber nicht weiter fordern. Stetige Steigerungen bringen Sie und Ihren Begleiter schneller ans Ziel. Passen Sie das Sportprogramm  außerdem an das Alter und die körperliche Verfassung Ihres Hundes an.

Sonderfall: Was tun bei Magenproblemen?

Bei Durchfall oder Erbrechen im Zuge einer Krankheit ist eine besondere Diät für Hunde gefragt. Nach 24 Stunden Nulldiät sollte Ihr Vierbeiner mit Schonkost gefüttert werden. Dazu eignen sich beispielsweise ungewürztes Hühnchen mit Reis. Rezepte für das Diätfutter finden Sie zahlreiche im Netz.

Fazit: Eine Diät für Hunde kann die Lebensfreude Ihres Vierbeiners schnell wiederherstellen. Lassen Sie jedoch Menge und Futter vom Tierarzt absegnen. Andernfalls riskieren Sie, dass Ihr Hund hungert oder es ihm an Nährstoffen mangelt. In diesem Fall ist käufliches Futter oft die bessere Wahl, da es bei gleichem Volumen mit weniger Kalorien auskommt.

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