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Abnehmen wie Gisèle, Kate & Co.

Dukan-Diät: Der Ernährungsplan zum Abnehmen

Kaum in Hollywood angekommen, schwappt die Welle namens Dukan-Diät auch dorthin, wo bisher noch niemand von dem Ernährungsplan zum Abnehmen gehört hat. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

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Die Idee hinter dem Diät-Konzept

Kate Middleton , Gisèle Bündchen und andere Promi-Schönheiten haben sie bereits ausprobiert: die Dukan-Diät. Abnehmen nach der Schwangerschaft klappte mit dem Konzept ‚geringe Kalorienzufuhr, kaum Kohlenhydrate sowie Fett und Bewegung offenbar gut, denn schon kurze Zeit nach der Geburt war der Traumbody zurück. Eiweiß lautet das Zauberwort. Die Idee hinter der Diät von Pierre Dukan, ihrem Entwickler, lautet: Eiweiß ist schwer verdaulich und sättigt daher länger. Durch die fehlende Fettzufuhr entsteht im Körper ein Energiemangel. Die Folge: Vorhandene Fettreserven werden angegriffen und in Energie umgewandelt. So sollen die Pfunde purzeln, ohne dass Kalorien gezählt werden müssen.

Wer auf Fett und Kohlenhydrate im Rahmen der Dukan-Diät verzichten muss, soll mageres Fleisch essen und täglich zwei Liter Wasser trinken – so die Devise. Auch andere Getränke ohne Kaloriengehalt wie Kräutertee erlaubt der Ernährungsplan zum Abnehmen. Die Flüssigkeitsaufnahme ist besonders wichtig, um zu verhindern, dass der Körper durch ausgeschiedene Harnsäure schädliche Stoffwechselprodukte einlagert.

Die vier Phasen der Dukan-Diät

Die Dukan-Diät setzt auf lebenslange Einhaltung und demnach auf eine komplette Ernährungsumstellung. Sie lässt sich in vier Phasen gliedern. Die Angriffsphase (Attack) sollte mindestens einen Tag und höchstens zehn Tage andauern. Sie hat das Ziel, überschüssige Pfunde in kurzer Zeit abzubauen. Eiweißreiche und fettarme Mahlzeiten sind ein Muss – insgesamt 70 Lebensmittel stehen zur Verfügung, darunter mageres Fleisch, Fisch, Magermilchprodukte, Eier und etwas Haferkleie. Außer für letzteres gilt hier: all you can eat. Obst, Gemüse, fett- und zuckerhaltige Lebensmittel sind hingegen tabu. Ebenfalls ein Muss in Phase eins ist die tägliche Bewegung – empfohlen wird ein 20-minütiger Spaziergang.

Die nachfolgende Stärkungsphase (Cruising) verspricht ein Kilo Gewichtsverlust pro Woche – und das 100 Tage lang. Der Ernährungsplan zum Abnehmen sieht vor: abwechselnd Gemüse und Eiweißgerichte , mehr Haferkleie und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Gemüse ist in dieser Phase jedoch nicht gleich Gemüse: Avocado, Kartoffeln, Mais, Bohnen und Linsen beispielsweise stehen nicht auf dem Speiseplan. 30 Minuten Bewegung runden den Tag ab.

Auf die Cruising- folgt die Stabilisierungsphase (Consolidation). Alle Lebensmittel aus den ersten beiden Phasen sind nun erlaubt. Eine Handvoll kalorienarmes Obst, etwas Vollkornbrot und Hartkäse können Sie ebenfalls in Ihren Ernährungsplan zum Abnehmen aufnehmen. Ausnahmen sind möglich: zum Beispiel zweimal pro Woche Hartweizen-Produkte oder gehaltvoller Kuchen. Zwei Esslöffel Haferkleie und ausreichend Wasser am Tag werden in Phase drei der Dukan-Diät weiterhin empfohlen. Halten Sie durch, bis Sie Ihr Idealgewicht erreicht haben. Zur Orientierung: Mehr als ein Kilogramm in zehn Tagen sollten Sie nicht verlieren, wenn Sie den Jojo-Effekt  vermeiden möchten.

Die sogenannte Stabilisierungsphase rundet die Diät ab und sollte langfristig beibehalten werden, um eine Gewichtsstabilisierung zu gewährleisten. Die Regeln lauten hier: Sechs Tage pro Woche können Sie normal essen, an einem Tag hingegen ist Phase-eins-Ernährung Pflicht. Dazu täglich Haferkleie und ein 20-minütiger Spaziergang.

Ernährungsplan zum Abnehmen: Risiken

Die Dukan-Diät ist – Gisèle Bündchens flacher Bauch hin oder her – nicht für jedermann geeignet. Menschen, die beispielsweise unter Nierenschäden oder Lebererkrankungen leiden, sollten aufgrund der Stoffwechselendprodukte die Finger von dem Ernährungsplan zum Abnehmen lassen, denn diese belasten die Organe. Gicht-Patienten kann die Diät ebenfalls schaden.

Doch auch für gesunde Menschen kann die Dukan-Diät gesundheitsgefährdend sein, da in den ersten Phasen wichtige Vitamine in Form von Obst und Gemüse fehlen. Ernährungsexperten raten von einer Durchführung daher ab. In Sachen Alltagstauglichkeit kann die Diät ebenfalls nicht punkten, denn sie widerspricht den natürlichen Ernährungsgewohnheiten der meisten Menschen. Wer gesund abnehmen  möchte, findet mit anderen Diät-Konzepten Formen zur Gewichtsreduktion, die sich sicher leichter umsetzen lassen und keine so einseitige Ernährung vorsehen.

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