Ratgeber

Abnehmen mit der Gemüse-Diät

Gemüse-Diät: Abnehmen ohne Fleisch

Knackiges Gemüse ist nicht nur schön anzuschauen, sondern auch kalorienarm und gesund. Eine Gemüse-Diät verbindet diese guten Eigenschaften wirksam und hilft nicht nur Vegetariern beim Abnehmen. Welche Vorteile und Nachteile die Diät bietet, erfahren Sie im SAT.1 Ratgeber.

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Frisches Gemüse wie Tomaten sind der Hauptbestandteil der Gemüse-Diät. Je nach Geschmack kommen sie frisch oder gekocht auf den Tisch. © pixabay

Abnehmen mit der ganzen Vielfalt von Gemüse

Nur Gemüse – was langweilig klingt, muss keine Einschränkung bedeuten. Denken Sie doch mal daran, wie viele Gemüsesorten es gibt. Allein grünes Gemüse gibt es in Hülle und Fülle: Salat, Gurken, Zucchini, Spinat, Mangold, Erbsen, Bohnen und, und, und. Die Liste lässt sich beliebig weiter führen. Und dabei ist anderes Gemüse wie Auberginen, Tomaten, Karotten und Rote Bete noch gar nicht aufgeführt. Das Beste daran: Gemüse enthält kaum Fett und Kohlenhydrate, dafür aber viel Vitamine und Mineralstoffe.

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Eine gesunde Gemüsepfanne ist besonders lecker, wenn das Gemüse noch bissfest. Dann haben Sie auch mehr zu knabbern. © pixabay

Sie fragen sich, welches Gemüse davon bei der Gemüse-Diät erlaubt ist? Prinzipiell alles! Und das Tollste daran: Sie können sich daran richtig satt essen. Ob rohes, gekochtes oder gedünstetes Gemüse – bei dieser Abnehmkur kommen vegetarische Gerichte aller Art auf den Tisch, am besten in fünf kleineren Mahlzeiten. Achten Sie jedoch darauf, dass das Gemüse noch Biss hat, damit Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben. Dazu viel Kräuter- oder Früchtetee trinken und natürlich Wasser. Auch Shakes, zum Beispiel Grüne Smoothies und Gemüsesaft sind bei der Diät erlaubt.

Gemüse-Diät: Verschiedene Varianten

Grundsätzlich gibt es bei der Gemüse-Diät keinen festen Diätplan. Nur eine Regel sollten Sie beherzigen: Es kommt nur Gemüse auf den Tisch. In der extremsten Form bedeutet das, den ganzen Tag Rohkost zu knabbern. Wie ein solches Diätprogramm aussieht, können Sie im SAT.1 Ratgebe r nachlesen. Top: Da das Gemüse nicht erhitzt werden, bleiben mehr Vitamine erhalten. Der Nachteil: Schon einen einzigen Tag nur Rohes zu futtern, ist ganz schön langweilig. Für mehr Abwechslung sorgt etwas Warmes auf dem Teller.

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Gemüsesuppen füllen den Magen und sind gesund. Hierfür können Sie im Grunde jedes Gemüse verwenden, das Ihnen schmeckt. © pixabay

Wie wäre es zum Beispiel mit einer leckeren Suppe – zum Beispiel Kohlsuppe? Vor allem Gemüsebrühe ist sehr kalorienarm und kann auch gut als Zwischenmahlzeit den Heißhunger in Schach halten. Wer gar nicht genug von der flüssigen Nahrung bekommen kann, für den ist die Gemüsebrühe-Diät einen Versuch wert. Das Fasten sollte jedoch nicht länger als eine Woche andauern.

Nachteile der Diät mit Gemüse

So lecker die Gemüse-Diät auf den ersten Blick erscheint, Erfahrungen haben gezeigt, dass die Ernährung leider sehr einseitig ist. Zwar enthält Gemüse viele Vitamine, doch fehlt es dem Körper dafür an lebensnotwendigem Eiweiß, Kohlenhydraten, Fetten und Eisen. Machen Sie eine reine Gemüse-Diät daher besser nur für kurze Zeit. Wer die Diät jedoch so abwandelt, dass auch Obst und Früchte auf dem Speiseplan stehen und wer seinen Eiweißspeicher zusätzlich mit Tofu oder Sojaprodukten auffüllt, kann beim Abnehmen durchaus Erfolg verbuchen.

Fazit: Eine reine Gemüse-Diät ist sehr einseitig und sollte daher nicht länger als eine Woche durchgeführt werden. Wer langfristig abnehmen möchte, sollte zwar Gemüse zu einem wichtigen Bestandteil seiner Ernährung machen, aber nicht auf Kohlenhydrate, Fett und Proteine verzichten.

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