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Hashimoto-Diät: Abnehmen trotz Schilddrüsenerkrankung

Auch wer unter einer Schilddrüsenentzündung leidet, kann eine Diät machen. Die Hashimoto-Diät ist speziell auf Betroffene der Schilddrüsenerkrankung zugeschnitten. Lesen Sie hier, wie's funktioniert.

28.01.2014 22:20 | 1:24 Min | © Sat.1

Schilddrüsenerkrankung: Was ist Hashimoto eigentlich?

Die Hashimoto-Erkrankung, auch Autoimmunthyreoiditis oder Hashimoto Thyreoiditis genannt, ist eine Entzündung der Schilddrüse durch körpereigene Antikörper, unter der vor allem Frauen leiden. Ursache für die Krankheit ist also das Immunsystem. Der typische Verlauf beginnt mit einer Schilddrüsenüberfunktion und geht schließlich in eine Unterfunktion über. Zu den üblichen Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion gehört neben Schlafstörungen und Depressionen auch eine Gewichtszunahme. Die ausgefallenen Schilddrüsenhormone können in den meisten Fällen recht einfach mittels Tabletten medizinisch ersetzt werden.

Hashimoto-Diät: So halten Sie Ihr Gewicht trotz Erkrankung

Ist der Patient medikamentös richtig eingestellt, spricht nichts gegen die Schlank-im-Schlaf-Diät von Dr. Pape, sprich dem 3-Mahlzeiten-Prinzip: morgens Kohlenhydrate, mittags Mischkost und abends lediglich Eiweiß, also Fleisch oder Fisch mit etwas Gemüse. Der Vorteil der Schlank-im-Schlaf-Diät: Sie bezieht sich nicht auf das Schilddrüsen-, sondern das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin und kann daher parallel angewendet werden. Die Fettverbrennungseffekte sind die gleichen. Die Diät kann außerdem von Berufstätigen angewendet werden und erzielt auch als Silvester- oder Neujahrsdiät  die gewünschten Erfolge – und das ganz ohne Hungern! Bei der Hashimoto-Diät sollte allerdings immer unter ärztlicher Begleitung erfolgen. Ernährung und Medikation müssen bei einer Schilddrüsenerkrankung individuell aufeinander abgestimmt werden.

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