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Max-Planck-Diät: Idee, Diätplan und Tipps

Eiweiße als Fettkiller, keine Kohlenhydrate und ein strikter Diätplan: So lässt sich die Max-Planck-Diät grob zusammenfassen. Ob das wirklich funktioniert? Hier erfahren Sie mehr.

02.05.2016 08:00 | 1:37 Min | © Targetvideo

Max-Planck-Diät: Was ist das?

In nur zwei Wochen neun Kilogramm abnehmen – die Max-Planck-Diät soll's möglich machen. Das 14-Tage-Abnehm-Programm hat es in sich. Ein Diätplan schreibt ganz genau vor, was jeden Tag gegessen werden darf. Auffällig ist dabei, dass die Ernährung sehr eiweißhaltig ist.

Fleisch, Salat und Eier bestimmen den Speiseplan, wenig Gemüse und Obst sind beizeiten auch erlaubt. Kohlenhydrate sind hingegen tabu. Wer sonst gern Kartoffeln, Reis und Nudeln als Beilagen isst, muss auf die kohlenhydratreiche Kost verzichten. Brot zählt übrigens auch zu den verbotenen Lebensmitteln. Allenfalls morgens darf ein trockenes Brötchen gegessen werden.

Mittagsmenüs bestehen zum Beispiel aus Steak, grünem Salat und Obst oder gedünstetem Fisch und Tomaten. © Pixabay

Das Ziel der Max-Planck-Diät:  schnell abnehmen . Doch nicht nur die Fettreduktion soll bei Einhaltung des Diätplans vorangetrieben werden, auch der Stoffwechsel soll sich nach der Diät verändern – derart, dass Max-Planck-Diät-Probanden für die nächsten drei Jahre angeblich nicht mehr zunehmen.

Max-Planck-Diätplan: 14 Tage voller Eiweißkost

Der Max-Planck-Diätplan ist nichts für schwache Nerven. Drei Mahlzeiten sind erlaubt, dazwischen darf nichts gegessen werden. Das Frühstück ist nicht sonderlich opulent. Meist besteht es aus schwarzem Kaffee und einem trockenen Brötchen. Im weiteren Verlauf der Diät sind auch Tee mit Zitrone und Möhren mit Zitrone als morgendliche Speise beziehungsweise als Getränk erlaubt. Das Mittagessen gestaltet sich etwas variabler. So können Abnehmwillige an einem Tag beispielsweise zwei gekochte Eier, Salat und Tomaten zu sich nehmen.

Weitere Mittagsmenüs bestehen aus Steak, grünem Salat und Obst oder gedünstetem Fisch und Tomaten. Auch gegrilltes Hühnchen ist Teil des Diätplans. Nach einer Essenspause folgt abends die letzte Mahlzeit.

Je nachdem, wie kalorienreich das Mittagessen war, fällt dieses mal leichter, mal etwas reichhaltiger aus. Mögliche Dinner-Möglichkeiten sind: gekochter Schinken und grüner Salat, Naturjoghurt und Obst, gekochte Eier und Möhren oder ein Steak mit grünem Salat und Sellerie. Während der Diät sollte außerdem so viel Wasser wie möglich getrunken werden. Der Genuss von Alkohol ist wiederum strikt untersagt.

Max-Planck-Diät: Was steckt wirklich dahinter?

Die Max-Planck-Diät verlangt viel von jenen, die sich daran versuchen. Die Ernährung ist sehr einseitig und klar strukturiert. Tatsächlich können Abnehmwillige bei der Crash-Diät einige Kilos verlieren, doch die Frage ist, welche Opfer sie dafür gegebenenfalls bringen müssen. Fest steht, dass die eiweißhaltige Kost die Nieren belasten kann – es wird zu viel Harnsäure produziert, was einen Gichtanfall zur Folge haben kann.

Weiterhin bietet der Diätplan nicht viel Spielraum für abwechslungsreiche Ernährung: Dem Körper fehlen lebenswichtige Ballaststoffe, Fettsäuren und Kalzium. Für die versprochene Stoffwechselumstellung gibt es keinerlei wissenschaftliche Nachweise. Auch über den Erfinder der Max-Planck-Diät weiß man nichts.

Das renommierte Max-Planck-Institut für Ernährung ist nicht für das straffe Diätprogramm verantwortlich – mehr noch: Es distanziert sich vehement von der Diät-Idee.

Fazit: Durch die Max-Planck-Diät können einige Kilos abgespeckt werden, jedoch gilt sie als ungesund und unrealistisch. Wer  gesund abnehmen  möchte, sollte es daher mit einer anderen Diät versuchen.

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