Ratgeber

Mit dem Mond essen und abnehmen

Monddiät: Märchen oder Abnehmwunder?

Alles nur Hokuspokus oder hat der Mond tatsächlich magische Kräfte, die beim Abnehmen helfen? Anstarren allein reicht natürlich nicht. Die Monddiät richtet sich nach den Mondphasen und den Tierkreiszeichen. Wie die Schlankheitskur genau funktioniert und ob Sie damit wirklich abnehmen, erfahren Sie im SAT.1 Ratgeber.

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Das Prinzip der Monddiät

Der Mond nimmt ab und Sie tun es auch? Zumindest soll Fasten bei abnehmendem Mond leichter gelingen. Wissenschaftliche Belege gibt es dafür allerdings nicht, dennoch schwören viele Menschen auf die Monddiät. Das Prinzip: Der Mondstand und die Tierkreiszeichen bestimmen, welche Nahrung gerade gut für den Körper ist und welche es zu vermeiden gilt. Auf dem Speiseplan steht kalorienreduzierte und fettarme Mischkost. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, ein bis zweimal die Woche Fisch, Fleisch und Eier –so gehen Sie richtig mit dem Mond.

So funktioniert die Monddiät

Madonna, Demi Moore – die Liste der überzeugten Mond-Diätler ist namhaft. So funktioniert die Diät: Begonnen wird bei Neumond. Um den Körper zu entschlacken und zu entgiften, wird ein Fastentag empfohlen. Tees, Mineralwasser, Saftschorlen – mehr gibt es nicht am ersten Diät-Tag. Nimmt der Mond zu, tun Sie es der Theorie nach auch – zumindest sollen die Kalorien schneller ansetzen. Daher gilt zu dieser Zeit: Verzichten Sie auf fettreiche Kost. Seien Sie bei Fleisch also etwas disziplinierter, Obst und Gemüse sind hingegen immer willkommen auf dem Speiseplan.

Es ist Vollmond. Für Sie bedeutet das: Essen Sie nur wenig, an den Tagen um Vollmond herum setzen die Fettpölsterchen nämlich am leichtesten an. Rohes Obst und Gemüse sowie viel Wasser oder ungesüßten Tee, mehr sollten Sie jetzt nicht essen und trinken.

Bei abnehmendem Mond fällt das Abnehmen am leichtesten. Der Körper ist nun besonders fit und verbraucht viel Energie. Ein guter Stoffwechsel  bedeutet, dass Sie wieder etwas kräftiger zulangen können – aber gesund. Fisch, Eiweiß, ein Stück Fleisch, Vollkornprodukte – in der vierten Mondphase sind diese Nahrungsmittel erlaubt. Auf Süßigkeiten, Wurst, Alkohol und Weißmehlprodukte sollten Sie bei der Monddiät komplett verzichten.

Bedeutung der Tierkreiszeichen im Kontext der Monddiät

Die Tierkreiszeichen definieren den Speiseplan noch näher. So sollten Sie an Feuertagen (der Mond steht in Widder, Löwe oder Schütze) vor allem gesundes Obst essen. Die Wassertage (Krebs, Skorpion, Fische) sind für den Verzehr von Eiweißen bestens geeignet. An Lufttagen (Zwillinge, Waage, Wassermann) sollten Sie Fett vermeiden und – last, but not least – an Erdtagen (Steinbock, Stier, Jungfrau) auf Salze verzichten.

Fazit: Was bringt die Monddiät?

Ob die Mondphasen und Tierkreiszeichen eine Auswirkung auf das Ab- und Zunehmen des Körpergewichts haben, ist nicht erwiesen. Fest steht, dass Sie bei Einhaltung der Ernährungsrichtlinien rund vier Kilogramm abnehmen können. Der Abnehm-Effekt tritt jedoch sicherlich auch dann ein, wenn Sie Fastentage mit leichteren Phasen abwechseln, ohne die Mondphasen und Tierkreiszeichen zu berücksichtigen.

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