Ratgeber

Obst-Diät: Vor- und Nachteile, Tipps und Alternativen

Obst ist gesund – das ist bekannt, doch kann man mit den süßen Früchten auch abnehmen? Von der Obst-Diät versprechen sich das jedenfalls viele. Welche Vor- und Nachteile das Abnehmprogramm hat und was in einen guten Obstsalat gehört, erfahren Sie hier.

16.10.2012 10:00 | 8:36 Min | © SAT.1

Das Prinzip: Den ganzen Tag Obst essen

Das Prinzip der Obst-Diät ist klar: Obst, nichts als Obst. 1,25 Kilo Früchte pro Tag gehören auf den Speiseplan, mehr ist nicht drin bei dieser Monodiät – außer natürlich jede Menge Wasser und ungesüßter Tee. Obst ist allerdings nicht gleich Obst, denn Früchte aus der Dose sind während der Diät nicht erlaubt. Diese enthalten nämlich zusätzlich Zucker und natürlich Konservierungsstoffe, dafür kaum Vitamine. Besonders wichtig ist aber nicht nur frisches Obst, sondern auch eine gute Mischung aus kalorienarmen und kalorienreichen Früchten. Denn reichhaltiges Obst wie eine Banane macht zwar lange satt, hat aber auch viele Kalorien. Leichter hingegen sind Zitrusfrüchte wie Blutorangen, aber auch Kirschen, Äpfel und Birnen.

Was spricht für und was gegen die Obst-Diät?

Vorteil der Obst-Diät: Sie lässt sich im Alltag gut umsetzen, denn einfach etwas Obst schnippeln – das geht immer und fast überall. Zeitaufwendiges Kochen entfällt. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Obstsorten, heimische Sorten, aber auch exotische Früchte, sodass keine Langeweile aufkommt.

Einen Haken hat die Obst-Diät allerdings auch, denn sie eignet sich zwar wunderbar als Entschlackungskur für wenige Tage, um den Körper zu entgiften, nicht aber, um langfristig abzunehmen. Der Hintergrund: Nur Obst ist zu einseitig. Es enthält zwar viele Vitamine, aber auch viel Fruchtzucker und damit viele Kalorien. Wer mit der Obst-Diät Gewicht verlieren möchte, hat vielleicht kurzzeitig Erfolg, muss sich hinterher aber auf den Jojo-Effekt  gefasst machen.

Obst-Ergänzung statt Monodiät

Statt sich nur von Obst zu ernähren, sollte dieses zwar ein wesentlicher Bestandteil der Ernährung sein, aber kein Ersatz für alles andere. Tauschen Sie lieber ein fett- und zuckerhaltiges Dessert wie Eis oder Mascarponecreme durch einen leckeren Obstsalat aus. Das bringt Abwechslung in den Speiseplan und ist auch noch gesund. Natürlich nur, wenn er frisch und selbstgemacht ist und nicht aus Dose kommt.

Für den perfekten Obstsalat müssen die Früchte reif, dürfen aber nicht zu weich sein, damit sie ihren Biss behalten. Feigen, Aprikosen, Kiwis oder Pflaumen sind daher für einen leckeren Obstsalat nicht geeignet. Besser sind Äpfel, Birnen, Grapefruits und Apfelsinen. Dazu noch Pfirsiche oder Nektarinen, Ananas, Trauben, Blaubeeren und frische Himbeeren. Die Zitrusfrüchte wandern übrigens zuerst in die Obstschüssel, anschließend kommen Äpfel und Birnen mit Schale hinein und dann der Rest. Tipp: den Salat lieber anfangs einmal durchrühren, dann erst wieder am Ende, damit keine Früchte beschädigt werden. Am Ende noch mit Himbeeren und Blaubeeren garnieren – so schmeckt der Salat frisch und fruchtig nach Urlaub, Sonne, Strand und Meer.

Wem das nicht süß genug ist, der süßt den Salat noch mit ein wenig grünem Zucker. Hierfür ein paar Blätter Minze und etwas Zucker in einem Mörser zerstampfen und über die Früchte streuen. Das sieht toll aus, schmeckt süß und verleiht dem Salat eine besonders frische Note.

Das könnte Sie auch interessieren:

SAT.1 Ratgeber auf Google Plus

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Kommentare

Die besten Abnehm-Tipps

Fan werden

Die neuesten Clips zum Thema Abnehmen