Ratgeber

Rohkost-Diät: Bringt nur Rohes wirklich Frohes?

Rohkost-Diät: Möhren, Äpfel & Co. als Diätprogramm?

Kochtöpfe und Pfannen bleiben bei der Rohkost-Diät in den Schränken, denn hierbei kommt nur Rohes auf die Teller. Ein bisschen Schnibbeln – fertig sind die Rohkost-Rezepte. Können Sie so wirklich abnehmen? Wie das Diätprogramm funktioniert und welche Vor- und Nachteile es hat, nimmt der SAT.1 Ratgeber unter die Lupe.

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© dpa - Bildfunk

Das Prinzip der Rohkost-Diät

Sie mögen Obst und Gemüse? Dann könnte Ihnen die Rohkost-Diät gefallen, denn Möhrchen, Tomaten, Äpfel und Co. sind die einzige Nahrung, die das Diätprogramm erlaubt. Gekochtes wird komplett vom Speiseplan verbannt – Fleisch, Eier, aber auch einige Gemüsesorten wie Rhabarber, Auberginen und Kartoffeln, die im rohen Zustand giftig sind, fallen damit weg.

Vorteil der rohen Vitaminbomben: Sie enthalten zum Großteil wenig Kalorien und beschäftigen den Magen durch die vielen Ballaststoffe langfristig. So sinkt das Hungergefühl. Lästiges Kalorienzählen ? Nicht notwendig bei der Rohkost-Diät. Weiterhin wird dem ausschließlichen Verzehr roher Kost eine entschlackende und entwässernde Wirkung nachgesagt.

Abnehmen mit Rohkost dank Ernährungsplan? Die Regeln

Mit einem Frucht-Smoothie starten Sie gesund in den Tag. Tipp: Variieren Sie...
Mit einem Frucht-Smoothie starten Sie gesund in den Tag. Tipp: Variieren Sie die Obstsorten jeden Tag ein wenig, damit das Frühstück möglichst abwechslungsreich ist. © Pixabay

Wer mit der Rohkost-Diät abnehmen möchte, sollte sich an ein striktes Diätprogramm halten. Doch was darf man essen? Starten Sie in den Tag mit einem echten Schlankmacher: Obst. Wie wäre es mit einem Frucht-Smoothie? Ob Melone, Apfel oder Birne, den Geschmack bestimmen Sie. Auch ein gesunder Obstsalat, mit Agavendicksaft gesüßt, kommt infrage. Vormittags können Sie Ihren Bauch laut Diätplan mit einer Handvoll Nüsse und Trockenfrüchte füllen. Die Alternative: ein Gemüsesaft.

Rohkost-Diät bedeutet auch fürs Abendessen, dass nur Rohes auf den Tisch kommt.
Rohkost-Diät bedeutet auch fürs Abendessen, dass nur Rohes auf den Tisch kommt. © ExQuisine - Fotolia

Mittags geht’s grün weiter: Ein knackiger Salat mit Tomaten, Avocadowürfeln, Olivenöl und Essig sorgt für den Frische-Kick. Auf Kuchen oder Torte müssen Sie als Dessert natürlich verzichten. Stattdessen können Sie sich Ihren Nachmittag mit frischem und gesundem Obst  versüßen. Abends kommt dann Gemüse auf den Tisch. Bereiten Sie beispielsweise eine kalte Gemüsesuppe aus Gurken, Gemüsezwiebeln, Paprika und frischen Kräutern zu. Ein Gemüsespieß oder grüner Smoothie tun’s aber auch. Ergänzt wird die Diät mit zwei bis drei Litern Mineralwasser täglich. Wer das Rohkost-Diätprogramm eine Woche so durchzieht, kann sich über einen ordentlichen Gewichtsverlust freuen. Wieviel? Abnehmen ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Bei dem einen purzeln die Kilos wie im Flug, bei dem anderen eher langsamer.

Rohkost-Diät: Erfahrungen, Ergebnisse, Erfolge

Das Diätprogramm hat trotz aller Vorteile einen großen Haken: Dem Körper wird...
Das Diätprogramm hat trotz aller Vorteile einen großen Haken: Dem Körper wird kein Eiweiß zugeführt, das zum Beispiel in Fisch reichlich vorhanden ist. © Pixabay

Die Diät mit Rohkost ist für alle Koch-Faulpelze prädestiniert, muss der Kochlöffel doch so gut wie gar nicht geschwungen werden. Hinzu kommt, dass durch das fehlende Erhitzen der Zutaten die Nährstoffe weitgehend erhalten bleiben. Die Erfahrung zeigt allerdings: Gemüse und Obst sind zwar gesund, reichen jedoch allein nicht aus. So fehlt dem Körper wichtiges Eiweiß, wodurch langfristig Muskeln abgebaut werden. Auch lässt der unliebsame Jojo-Effekt  nicht lange auf sich warten, sobald Sie wieder anfangen normal zu essen. Tipp: Führen Sie besser in regelmäßigen Abständen, etwa einmal pro Woche, einen Rohkost-Tag ein. Das entschlackt und hilft dabei, das Gewicht in Schach zu halten.

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