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Shred-Diät: Funktioniert die Trenddiät wirklich?

Diät-Versprechen sind immer gleich: Binnen kürzester Zeit sollen die Pfunde purzeln – so auch bei der Shred-Diät. "The Biggest Loser"-Coach Silke Kayadelen klärt auf.

19.10.2014 17:00 | 1:07 Min | © Sat.1

Das Konzept der Shred-Diät

Mithilfe der von Dr. Ian K. Smith konzipierten Shred-Diät sollen Abnehmwillige binnen sechs Wochen zwei Kleidergrößen schlanker werden. Das Prinzip: Mahlzeiten und Snacks dürfen nur in einem bestimmten zeitlichen Abstand zu sich genommen werden, der zwischen eineinhalb und drei Stunden liegt. Die vielen kleinen Speisen sollen bewirken, dass der Insulinspiegeln im Blut stabil bleibt und es zu keinen Heißhungerattacken kommt. Sie frühstücken um sieben Uhr? Dann sollten Sie Ihren ersten Snack – beispielsweise Obst, Nüsse und Reiswaffeln – um halb neun zu sich nehmen. Die Hauptmahlzeiten und Snacks dürfen dabei – je nach Tageszeit – eine bestimmte Kilokalorien-Anzahl nicht überschreiten. Ein genauer Ernährungsplan sowie eine Auflistung möglicher Gerichte werden im Buch zur Shred-Diät angeboten.

"The Biggest Loser"-Coach Silke Kayadelen: Was sagen ihre Erfahrungen?

Hält die Shred-Diät, was sie verspricht? "The Biggest Loser"-Fitness- und Ernährungscoach Silke Kayadelen spricht sich dagegen aus. Sie hat bereits viele Erfahrungen mit Trenddiäten wie der Shred-Diät gesammelt. Den Menschen wird gezeigt, wie sie scheinbar leicht abnehmen  können, ohne die Folgen eines Jojo-Effekts  fürchten zu müssen. Sobald eine Diät von Abnehmwilligen verlangt, sich in ein zeitlich enges Korsett zu zwängen, ist diese zum Scheitern verurteilt, so Kayadelen. Nicht jeder ist derart flexibel und kann bestimmen, wann genau er isst. Darüber hinaus, wird eine recht geringe Kalorientageszufuhr vorgeschrieben, sodass die Diät keinesfalls auf Dauer zu empfehlen ist.

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