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Steinzeit-Diät: Abnehmen auf urmenschliche Art

Essen wie ein Höhlenmensch – so ungefähr lässt sich die Steinzeit-Diät, auch als Paleo-Diät bekannt, beschreiben. Wie diese funktioniert, was sie bewirkt, und Ideen für Rezepte lesen Sie hier.

16.01.2016 08:00 | 1:46 Min | © Targetvideo

Steinzeit-Diät: Was ist das?

Essen wie Steinzeitmenschen. Das hört sich im ersten Moment weniger appetitlich an. Doch geht es bei der Steinzeit-Diät nicht um das Wie, sondern um das Was – welche Lebensmittel standen früher auf dem Speiseplan? Auffällig ist, dass die Ernährung von damals viel kohlenhydratärmer war – zumindest solange die Urmenschen noch nicht sesshaft waren. Milch- und Getreideprodukte fallen deshalb schon einmal weg. Auch alles industriell Produzierte wie Zucker, Fertiggerichte und Alkohol sind vom Speiseplan gestrichen. Stattdessen sollen vor allem frische Lebensmittel wie zum Beispiel Gemüse, Pilze, Obst, Eier, Kräuter und Nüsse gegessen werden.

Saisonalen Lebensmitteln wird der Vorzug gegeben, schließlich konnten sich Steinzeitmenschen früher auch nicht Ihre Kost importieren lassen. Weiterhin gehören auch Fisch und Meeresfrüchte zum Diätprogramm. Die wichtigste Rolle spielt allerdings der Fleischkonsum, da das Nahrungsmittel früher viel häufiger verspeist worden sein soll.

Fisch und Meeresfrüchte gehören bei der Steinzeit-Diät zum Diätprogramm.
Fisch und Meeresfrüchte gehören bei der Steinzeit-Diät zum Diätprogramm. © Pixabay

Steinzeit-Diät-Rezepte: Ideen zum Abnehmen

Die Steinzeit-Diät-Rezepte sind sehr abwechslungsreich und frisch. Für einen guten Start in den Tag könnten Sie zum Beispiel Rührei mit Champignons und Zwiebeln zubereiten. Mittags gibt's Fleisch auf dem Teller. Wie wäre es zum Beispiel mit geschnetzeltem Rindersteak mit Lauchzwiebelringen sowie reichlich Kirschtomaten dazu?

Abends dürfen Sie Ihrer Fleischeslust gerne nochmal nachkommen: Bereiten Sie etwa einen Salat mit Hühnchenfleisch, Radieschen, Kohlrabi, Karotten, Tomaten sowie Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräutern der Saison zu. Wer auf Olivenöl verzichten möchte – schließlich gab es dieses zu Zeiten unserer Vorfahren noch nicht – kann den Salat mit etwas Wasser zubereiten.

Paleo-Diät : Vorteile und Nachteile

Für die Paleo-Diät spricht eindeutig, dass ausschließlich gesunde Lebensmittel verzehrt werden – Obst, Gemüse, Nüsse, Pilze – erlaubt ist alles, was unsere Vorfahren früher gegessen haben. Ungesunde Lebensmittel wie Alkohol und Zucker gelten hingegen als tabu. Darüber hinaus gibt es keine strikten Mengenangaben, lästiges Kalorienzählen entfällt, sodass die Diät leicht durchzuführen ist.

Schon in den ersten Wochen soll das Gewicht merklich sinken.

Nachteil: Da die Steinzeit-Diät sehr proteinreich ist, kann es unter Umständen zu gesundheitlichen Folgen kommen. So könnten Nierensteine durch einen unzureichenden Abbau der Stoffwechselprodukte der Eiweiße entstehen.

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