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Weight-Watchers-Punkte berechnen: Tipps & Erfahrungen

Es ist eines der weltweit bekanntesten Abnehm-Programme: Weight Watchers – Punkte und Punktetabelle sei Dank. Selbst Prominente wie Bärbel Schäfer, Katarina Witt und Co. haben ihre Erfahrungen mit WW gemacht und sind davon überzeugt. Aber wie genau lassen sich die Punkte eigentlich berechnen und kann man so wirklich abnehmen?

03.06.2013 08:45 | 2:32 Min |

Weight-Watchers-Punkte: Wie viel ist erlaubt?

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Wenn Sie die Butter auf dem Steak weglassen und Nudeln als Beilage wählen, kommen Sie mit dieser Mahlzeit auf lediglich 9 Weight-Watchers-Punkte. © Pixabay

Das Geheimnis hinter dem System: die Punkteliste. Statt Kalorien zusammenzurechnen , zählen Abnehmwillige bei Weight Watchers Punkte. Vom Apfel bis zur Zwiebel – bei Weight Watchers bekommt jedes Nahrungsmittel einen bestimmten Punktewert zugeschrieben. Wie sich dieser berechnen lässt? Er ergibt sich aus dem jeweiligen Kalorien-, Fett- und Ballaststoffgehalt. Je kalorien- und fetthaltiger ein Lebensmittel ist und je weniger Ballaststoffe es enthält, desto mehr Punkte hat es laut Weight Watchers. Eine große Portion Pommes aus der Fritteuse etwa bringt es auf 16 Punkte, eine Tiefkühlpizza sogar auf stolze 20. Ein mageres Rumpsteak zusammen mit 100 Gramm Nudeln, die lange sättigen, schlagen dagegen nur mit insgesamt 9 Punkten zu Buche.

Zu dieser ProPoints-Tabelle bekommt der Weight Watcher ein individuell für ihn errechnetes Punktekonto. Um die Punkteeinheit pro Tag zu berechnen, werden Alter, Geschlecht, Körpergröße und Körpergewicht berücksichtigt, verrät Wer-weiß-was-Experte Dennis. Durch Sport können sich Abnehmwillige weitere Punkte – sogenannte Aktiv ProPoints – ‚erarbeiten‘, die ihrem Punktekonto gutgeschrieben werden und die sie dann gegen Essen oder Getränke einlösen können.

Weight-Watchers-Punkte berechnen: Ein Beispiel

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Punkte berechnen – das ist das eine. Wer zusätzlich Sport macht, kann sich ein paar Punkte dazuverdienen. © Pixabay

So einfach lässt sich die erlaubte Menge an Nahrungsmitteln pro Tag berechnen: Wer täglich 27 Punkte zur Verfügung hat, kann sich morgens eine Scheibe Schwarzbrot mit Schinken und Rucola (5 Punkte), mittags einen Geflügel-Döner (13 Punkte) und abends noch einen kleinen Gurkensalat (5 Punkte) einverleiben – und hat am Ende noch vier Punkte übrig, die er in eine Portion Mousse au Chocolat, acht Butterkekse oder in eine Handvoll Chips investieren kann.

Wann Sie eine Mahlzeit zu sich nehmen, ob morgens, mittags oder spät abends, spielt bei der Methode keine Rolle. Auch was der Teilnehmer isst, ist im Grunde unwichtig – Hauptsache, er hält sich an das Punktesystem und nimmt nicht mehr zu sich, als sein tägliches Weight Watchers-Punkte-Budget erlaubt. So lautet die einfache Formel.

Streng genommen handelt es sich also nicht um eine Diät, so Abnehm-Experte Dennis, der aus eigenen Erfahrungen spricht. Sie dürfen weiterhin alles essen, was Ihnen schmeckt – aber in Maßen.

Weight-Watchers-Plan: Erfahrungen und Ziele

Weight Watchers ist tatsächlich keine Diät, sondern vielmehr ein Ernährungsplan. Mit dem Punktesystem lernen Weight Watcher-Teilnehmer etwa, welche Nahrungsmittel echte Sattmacher  sind. Ein Online-Ernährungstagebuch hilft außerdem dabei, das Thema Ernährung und das eigene Essverhalten mehr ins Bewusstsein zu rücken. Auf lange Sicht gesehen sollen die Teilnehmer mithilfe von Weight Watchers lernen, mehr auf ihre Ernährung zu achten und ihr Essverhalten schrittweise umzustellen – und so längerfristig ihr Wohlfühlgewicht zu halten.

Abnehmen dank Weight-Watchers-App

Das Gute: Sie müssen sich die Weight Watchers-Punkte nicht mühsam aus Büchern oder Onlinelisten zusammensuchen – dank App erhalten Sie eine Punktetabelle mit mehr als 50.000 Lebensmitteln und zahlreichen Rezepten. Außerdem lassen sich mit der App im Supermarkt Barcodes einscannen – so können Sie schon beim Einkaufen sehen, wie viele Weight Watchers-Punkte die einzelnen Produkte haben. Und die Kosten? Wer Weight Watchers Online-Abonnent ist, für den ist der mobile Punkte-Rechner mit allen Funktionen kostenlos. Alle anderen können das Programm ohne In-App-Käufe nicht in vollem Umfang nutzen.

Sie können sich die App natürlich auch schenken und einfach zu einem Weight Watchers-Treffen in Ihrer Nähe gehen. Hier können Sie mit anderen Abnehmwilligen Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig motivieren.

In Folge acht  der Serie „Gesund abnehmen mit Dennis“ erklärt der Wer-weiss-was-Experte, welche fiesen Fettfallen im Alltag lauern und verrät Tricks, wie es mit dem Abnehmen noch besser klappt.

Ihr habt noch Fragen? Kein Problem! Dennis steht euch mit Rat und Tat zur Seite und unterstützt euch auch ganz individuell mit nützlichen Tipps auf eurem Weg zur Traumfigur.

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