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Achtung, Gesundheitsgefahr: Der gefährliche Diätpillen-Trend.

Vorsicht vor gefährlichen Abnehmpillen

Nahrungsergänzung Nahrungsergänzungsmittel_dpa
© dpa

Im Internet boomt der Handel mit Abnehmpillen. Mit ihrer Hilfe sollen die Pfunde wie von Zauberhand purzeln. Doch die Präparate bergen zahlreiche Risiken.

Risiken bei Abnehmpillen aus dem Internet

Online-Händler von Abnehmpillen wissen, was die Kunden hören wollen. Ihre Versprechen klingen verlockend: Die Präparate sollen ganz ohne Sport und Diät zum Gewichtsverlust führen. Oftmals wird sogar behauptet, die Diätprodukte basierten ausschließlich auf natürlichen Inhaltsstoffen. Wie eine Studie der Stiftung Warentest belegt, bergen die Abnehmpillen jedoch zahlreiche Risiken: Von 16 getesteten Schlankheitsmitteln wurden 13 als gesundheitsgefährdend eingestuft. Sie enthielten riskante oder in Deutschland verbotene Inhaltsstoffe, die für gefährliche Nebenwirkungen verantwortlich gemacht werden. Zum einen führen sie oftmals zu Kopfschmerzen, erhöhtem Blutdruck und Schlaflosigkeit. Zum anderen werden die Abnehmpillen verdächtigt, Schlaganfälle und Depressionen auszulösen und krebserregend zu sein. Selbst zu Todesfällen sollen sie bereits geführt haben.

Abnehmpillen aus der Apotheke

Darüber hinaus sind Abnehmpillen in Deutschland in der Apotheke erhältlich. Dass die frei verkäuflichen Pillen beim Abnehmen helfen, wird von Ärzten und Apothekern jedoch nur bei Präparaten mit dem Wirkstoff Orlistat versprochen. Völlig frei von Risiken sind aber auch diese Abnehmpillen nicht – insbesondere dann nicht, wenn Vorerkrankungen vorliegen. Daher sollte die Einnahme mit dem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Im Zusammenhang mit einer Diät können Orlistat-Präparate tatsächlich beim Abnehmen helfen. Die Wirksamkeit anderer Produkte, die auf Quellstoffen oder Abführmitteln basieren, ist hingegen nicht bewiesen.

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