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Fisch, Fleisch, Käse & Co.

Low-Carb-Lebensmittel: Essen ohne Kohlenhydrate

Die bösen Kohlenhydrate sollen Schuld am Übergewicht sein. Wer folglich schlank sein möchte, sollte Low-Carb-Lebensmittel zu sich nehmen. Was hinter dem Low-Carb-Konzept steckt und welche Nahrungsmittel kaum oder gar keine Kohlenhydrate enthalten, verrät der SAT.1 Ratgeber.

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Low-Carb –was ist das?

Low-Carb – hinter diesem Begriff versteckt sich eine Ernährungsform, die darauf abzielt, die Kohlenhydrate beim Essen zu minimieren. Kohlenhydrate selbst sind nicht schlecht. Der Körper benötigt sie zur schnellen Energieversorgung. Wer jedoch zu viele Kohlenhydrate aufnimmt, wird diese nicht mehr so schnell los, denn der Überschuss der Nährstoffe wird vom Körper in Fett umgewandelt und gespeichert – für schlechte Zeiten. Die Idee dahinter ist clever: Der Körper bedient sich zu Zeiten von Nahrungsknappheit seiner Reserven, um ein Minimum an Energie zu schöpfen. Doch was, wenn man gar nicht hungern muss? Dann bleibt man buchstäblich auf dem Fett sitzen.

Ohne Kohlenhydrate – geht das?

Low-Carb-Lebensmittel, also Zutaten ohne Kohlenhydrate, sind daher keine so schlechte Alternative, um abzunehmen beziehungsweise gar nicht erst zuzunehmen. Nun ertönt von einigen kritischen Ecken der Satz: „Ohne Kohlenhydrate ernähren? Das geht nicht. Die braucht der Körper doch!“ Stimmt nicht ganz, denn Kohlenhydrate gehören nicht zu den sogenannten essentiellen Nährstoffen, also solchen, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Zur schnellen Energieversorgung bedient sich der Körper einfach der Fette und Proteine, um schnellen „Brennstoff“ zu synthetisieren. Die Low-Carb-Diät sieht zwar vor allem kohlenhydratarme Nahrung vor, es gibt aber tatsächlich auch Lebensmittel, die keine Kohlenhydrate enthalten. Dazu gehören zum Beispiel in aller Regel Fleisch sowie die meisten Käsesorten und einige Gemüsesorten. Welche Lebensmittel noch „Low-Carb“ sind, erfahren Sie im Folgenden.

Low-Carb-Lebensmittel: Fisch, Fleisch und Käse

Low-Carb-Lebensmittel sind gar nicht so rar, wie manch einer annimmt. So gehört Fleisch beispielsweise dazu. Ob Huhn, Pute, Gans, Rind, Schwein, Kalb, Hammel oder Wild – hier können Sie ohne Bedenken zugreifen. Natürlich sollten Sie besser zu mageren Sorten wie Geflügel greifen, um richtig abzunehmen. Obacht bei Wurstsorten: Darin ist oftmals Zucker für einen besseren Geschmack sowie zur Konservierung enthalten – Finger weg davon. Gute Low-Carb-Lebensmittel sind außerdem Käse wie Mozzarella, Feta, Butterkäse, Edamer, Gorgonzola, Gouda, Parmesan und Leerdamer. Auch hier gilt: Wer abnehmen möchte, sollte sich der fettarmen Produkte bedienen.

Fisch gilt allgemein als gesund und enthält ähnlich wie Fleisch keine oder kaum Kohlenhydrate. Bereiten Sie zum Abendessen beispielsweise einen mageren, gesunden Lachs  zu. Aber auch Forelle, Karpfen, Zander, Barsch, Hering, Makrele, Sardine, Hecht, Schellfisch und Scholle sind gute Low-Carb-Alternativen. Beachten Sie jedoch, dass einige Fischsorten mit mehr Kalorien zu Buche schlagen als andere. So sind Makrele und Sardine deutlich fettiger als beispielsweise Scholle.

Weitere Lebensmittel ohne Kohlenhydrate: Meerestiere und Gemüse

Auch andere Meeresbewohner brillieren mit einer Null-Kohlenhydrate-Bilanz. Meerestiere wie Garnelen, Krebs, Tintenfisch und Hummer dürfen bei einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen. Darüber hinaus enthalten auch viele Gemüsesorten keine oder kaum Kohlenhydrate. Dazu zählen etwa Mangold, Sauerkraut, Spinat, Sprossen, Spargel und Feldsalat.

Sie müssen sich jedoch fortan nicht alle Lebensmittel mit Kohlenhydraten verbieten. Dies ist ohnehin langfristig kaum zu bewerkstelligen, da Tabuisierung immer zu größerem Heißhunger führt. Achten Sie stattdessen darauf, nicht mehr Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, als zu verbrauchen. Ein gutes Mittel dagegen: Sport. 

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