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Maki-, Uramaki- & Nigiri-Sushi: Gesund und kalorienarm

Wer schon einmal im Land der aufgehenden Sonne war, weiß: Ein Gewichtsproblem haben die Japaner nicht. Das liegt am Sushi. Gesund und kalorienarm ist die asiatische Speise nämlich vor allem, schmackhaft allerdings auch. Wer nicht mal eben nach Japan fliegen möchte, kann Sushi selber machen – wie’s geht, verrät der SAT.1 Ratgeber.

08.10.2012 10:00 | 5:18 Min | © Sat.1

Sushi: Gesund und schnell gemacht

Kein Wunder, dass die Japaner offensichtlich kein Gramm Fett zu viel am Körper haben – bei so gesunder Ernährung  mit Sushi. Warum Sushi gesund ist? Es besteht nur aus Reis, Algen, Fisch oder Gemüse, ist also sehr fett- und kalorienarm, macht lange satt und liefert viel Eiweiß, gesunde Fettsäuren und wichtige Mineralstoffe.

Wer Sushi selber machen möchte, braucht zuallererst japanischen Reis. Der klebt gut, ist aber auch etwas teurer. Dieser muss vor der Verarbeitung dreimal gewaschen werden, bis er schön glasig ist. Anschließend im Topf mit der gleichen Menge Wasser wie Reis 20 Minuten köcheln lassen, dann 20 weitere Minuten ruhen lassen, damit der Reis quellen kann und schön klebrig wird. Ist der Reis gekocht, diesen mit etwas Reisessig vermischen, fertig ist die Grundlage für selbst gemachtes Sushi.

Sushi selber machen: Uramaki, Maki und Nigiri

Nun wird gerollt. Dafür brauchen Sie eine Sushimatte, auf die Sie ein Algenblatt (Nori-Blatt) legen, dann die Hände etwas anfeuchten und etwa 100 bis 120 Gramm Reis darauf verteilen. Drehen Sie anschließend das Algenblatt um – so wird das Sushi zur Inside-Out-Roll, auch Uramaki genannt. Legen Sie nun etwas Krebsfleisch in einer Linie von links nach rechts und bestreichen Sie den Fisch mit etwas Wasabi, grünem Meerrettich. Vor das Krebsfleisch kommen noch einige Streifen Avocado, dann wird’s spannend, denn jetzt wird aus Reis, Fisch und Co. richtiges Sushi. Dafür die Bambusmatte einmal aufrollen, mit den Händen gut andrücken und wieder aufklappen. Nun noch mit etwas Kaviar bedecken und in Stücke schneiden. Tipp, damit der Reis nicht an der Matte kleben bleibt: Einfach mit Klarsichtfolie umwickeln.

Als Alternative zu Krebsfleisch können Sie auch rohen Thunfisch verwenden, das ist allerdings nicht jedermanns Sache. Hierfür etwas Reis mit einem Stück Thunfisch bedecken, fertig ist Ihr Nigiri. Wer etwas Sojasoße dazu liebt, sollte aber unbedingt die Fischseite zuerst eintunken, damit der Reis sich nicht vollsaugt und sein Geschmack überdeckt wird. Ganz vegetarisch zubereiten können Sie Sushi natürlich auch. Einfach ein Nori-Blatt mit Reis und nur mit ein paar Gurkenscheiben belegen, aufrollen, fertig. Diese Sushiform nennt man übrigens Maki.

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