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Autodiebstahl

Autos sind wertvoll, doch leider nicht nur für ihren Besitzer. Autodiebe sind schnell, dreist und zunehmend lautlos. Welche Sicherungen den Dieben das Leben schwer machen und wie man sich vor Autodiebstahl schützen kann, zeigt unser Ratgeber.

04.11.2011 18:00 | 9:00 Min | © SAT.1

Beim Abschließen Auto kontrollieren

Wer denkt, ein Autodiebstahl passiert meistens nachts, liegt falsch. Mit einem sogenannten Funkblocker (Jammer) kann ein Autodieb das Abschließen des Autos durch eine Fernsteuerung verhindern. Achtet man beim Abschließen nicht genau auf das Fahrzeug, kann der Autodieb überall ganz ohne Werkzeug schnell und leise zuschlagen, ohne eine Spur zu hinterlassen. Man sollte also immer das Fahrzeug vor dem Verlassen nochmals kontrollieren. 

Sicherheitsfolie

Die schnellste und einfachste Methode für einen Autoknacker in ein Fahrzeug einzubrechen, ist die Fensterscheibe. Kurzerhand wird sie mit einem schweren Gegenstand, zum Beispiel einem Hammer, eingeschlagen und der erste Schritt zum Autodiebstahl ist getan. Damit das Eindringen in ein Auto nicht ganz so schnell geht, gibt es eine Sicherheitsfolie, die für ca. 40 Euro die Fenster bruchsicherer macht. Diese klebt man am besten an alle Fensterscheiben. Schon nach 24 Stunden Trocknungszeit, kann sie den Autodiebstahl erschweren. Denn eine längere Einbruchszeit bedeutet auch, dass die Autodiebe schneller aufgeben.

Lenkradkralle

Moderne Autodiebe arbeiten wie Computerhacker, manipulieren mit illegalen Programmen die Fahrzeugelektronik und setzen die elektronische Wegfahrsperre außer Gefecht. Da hilft eine zusätzliche mechanische Lenkradkralle für rund 44 Euro, die das Lenkrad blockiert. Diese sollte am besten noch durch einen Alarm gesichert sein, der beim Rütteln des Lenkrads ausgelöst wird. Das hilft zusätzlich gegen Autodiebe, die mit einem Bolzenschneider das Stück Lenkradkranz, an dem die Kralle hängt, abschneiden wollen. Der Alarm macht den Autodiebstahl für die Diebe zu einer Tortour und schlägt sie vielleicht sogar in die Flucht.

Ventilwächter

Der zweite Schritt bei einem Autodiebstahl ist die Flucht mit dem gestohlenen Fahrzeug. Hier helfen sogenannte Ventilwächter, die man für ca. 37 Euro kaufen kann. Diese werden beim Verlassen des Fahrzeugs direkt auf das Radventil gesetzt. Sobald der Autodieb das Auto bewegt, lassen die Ventilwächter die Luft aus den Reifen. So kommt das gestohlene Fahrzeug nur ungefähr 600 Meter weit. Hierbei darf man nur nicht vergessen, die Ventilwächter abzunehmen, bevor man selbst eine Spritztour macht. 

Handy als Auto-Wächter

Ein professioneller Autodiebstahl ist auch mit Ventilwächtern oder Lenkradkrallen nicht zu verhindern. Denn manchmal schleppen die Diebe das Auto gleich komplett ab. Da hilft lediglich die Nachverfolgung mit Hilfe eines Peilsenders. Diese sind allerdings sehr teuer. Die günstige Alternative dazu ist ein Handy mit Prepaidkarte, was im Auto versteckt wird und dauerhaft eingeschaltet bleibt. Strom bekommt das Handy direkt über das Bordnetz des Fahrzeugs. Das Mobiltelefon kann dann bei einem Autodiebstahl über einen Ortungsanbieter im Internet geortet werden.

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