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Günstig vs. teuer: Elektroroller im Test

Nur mit einem leisen Surren und ganz ohne Abgase flitzen Elektroroller durch die Straßen. Klingt gut, aber sind sie es auch? Wir testen drei Modelle in unterschiedlichen Preisklassen. Wie viel sollte man ausgeben und sind die E-Roller alltagstauglich?

08.08.2012 10:00 | 5:34 Min | © SAT.1

Drei Elektroroller auf dem Prüfstand

Sind die Motorroller auf Strom-Basis die Stadtflitzer der Zukunft? Im Test werden drei Roller-Modelle unterschiedlicher Preisklassen auf Herz und Nieren geprüft. Die Luxusausgabe des E-Scooters kommt von der Firma Govecs aus München. Das moderne Fahrzeug im sportlichen Design kostet stolze 5700 Euro. Um seine Batterie voll aufzuladen, muss der Roller fünf Stunden an den Strom angeschlossen werden. Dann soll er bis zu 100 Kilometer weit fahren können. Das Mittelklasse-Modell im Retrodesign kostet 2800 Euro und kommt von der Firma Kumpan aus Remscheid. Die Ladezeit hier: sieben Stunden. Die Reichweite soll bei bis zu 60 Kilometer liegen. Der günstigste Elektroroller im Test kommt aus China von der Firma Zhengdong. Neu kostet er etwa 1000 Euro, im Test wird ein gebrauchtes Modell für nur 300 Euro geprüft. Der sechs Jahre alte E-Roller muss acht Stunden geladen werden. Da er gebraucht gekauft wurde, ist die Reichweite unbekannt. 

Welcher Elektroroller beschleunigt am besten?

Alle drei E-Scooter sind 45 Kilometer in der Stunde schnell und dürfen mit dem Führerschein Klasse M ab 16 Jahre gefahren werden. Einmal gekauft, sind die Roller extrem günstig im Unterhalt: Der Strom für 100 Kilometer kostet umgerechnet nur knapp 80 Cent. Test Nummer eins: die Beschleunigung. Können die E-Roller im Straßenverkehr mithalten? Alle drei fahren etwas behäbig an, kommen dann jedoch auf Touren. Am besten schneidet im Test das Luxusmodell mit seinen vier PS ab. Die anderen beiden Scooter lagen in Sachen Beschleunigung gleichauf.

Die Elektroroller im Bremstest

Jetzt müssen sich die Bremsen der Elektrofahrzeuge beweisen, denn Sicherheit hat im Straßenverkehr oberste Priorität. Wie lang ist der Bremsweg bei einer Vollbremsung bei 30 Kilometer pro Stunde? Laut Fahrschulformel sollte er nicht mehr  als neun Meter betragen. Der teure Roller besteht die Prüfung: 7,8 Meter. Knapp wird es für das Mittelklassemodell: Er kommt erst nach 8,7 Metern zum Stehen. Überraschend der gebrauchte Motorroller: nur 4,3 Meter und er steht. Und welcher Elektroroller siegt im Style-Test? Das Mittelklassemodell. Sein Retrodesign kommt im Test unglaublich gut an. Fazit: Einen klaren Gewinner gibt es nicht. Alle drei Roller sind alltagstauglich und machen auf der Straße enorm viel Spaß. 

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