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Irrtümer zur Straßenverkehrsordnung

Fast jeder ärgert sich über Drängler auf der Autobahn – Fahrer, die von hinten die Lichthupe aufleuchten lassen, um zu überholen. Tatsächlich ist das aber gar nicht verboten. Wir klären Irrtümer zur Straßenverkehrsordnung auf.

02.04.2012 09:00 | 2:52 Min | © SAT.1

Die Straßenverkehrsordnung zur Lichthupe

Anfeindungen müssen sich Autofahrer, die außer Orts vor dem Überholen die Lichthupe aufleuchten lassen, regelmäßig gefallen lassen. Dabei steht sogar an gleich zwei Stellen der Straßenverkehrsordnung, dass außerhalb einer Ortschaft das Überholen durch ein kurzes Licht- oder Schallzeichen angekündigt werden darf. Laut Straßenverkehrsordnung wäre also sogar ein kurzes Hupen erlaubt. Allerdings darf diese Aufforderung zur Lichthupen-Nutzung nicht falsch verstanden werden: Drängeln, flirten oder das Warnen vor Radarkontrollen mit der Lichthupe ist nicht gestattet. Eingesetzt werden darf die Lichthupe nach der Straßenverkehrsordnung noch zur Warnung, wenn ein Autofahrer sich oder andere gefährdet sieht.

Die Straßenverkehrsordnung zur Nebelschlussleuchte

Eine andere Leuchte am Auto, die viele Fahrer missverstehen, ist die Nebelschlussleuchte. Die Straßenverkehrsordnung gibt vor, dass sie bei Nebel mit einer Sichtweise unter 50 Metern eingesetzt werden darf – keineswegs jedoch bei Regen oder Schnee. Die Lichtstärke ist sehr hoch, damit sie auch dichten Nebel durchdringt. Bei Regen oder Schnee kann sie jedoch andere Autofahrer blenden.

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