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Pannenhilfe: ADAC soll große Marken bevorzugt haben

Die Skandalreihe der letzten Monate scheint sich beim ADAC fortzusetzen. Der neuste Vorwurf: Der Automobil-Club soll bei der Pannenhilfe Kunden bestimmter Autohersteller bevorzugt haben.

14.02.2014 00:00 | 9:15 Min |

Bevorzugte Automarken bei der Pannenhilfe

Die neuen Vorwürfe betreffen den Pannendienst des in die Negativschlagzeilen abgerutschten Automobil-Clubs. Laut der „Süddeutschen Zeitung“ soll der ADAC bei der Pannenhilfe Kunden großer Automarken bevorzugt und zahlende Mitglieder hinten angestellt haben. Die Zeitung bezieht ihre Informationen auf Aussagen von aktiven und ehemaligen ADAC-Mitarbeitern. Einige Autokonzerne wie etwa Opel, Mercedes-Benz, Jaguar oder Ford bieten für ihre Kunden eine sogenannte „Mobilitätsgarantie“. Dies ist ein Service, für welchen die Autohersteller als Subunternehmer den ADAC engagiert haben. Die jüngsten Vorwürfe unterstellen dem kriselnden Club nun, dass die Mobilitätskunden gegenüber zahlenden ADAC-Mitgliedern in Sachen Pannenhilfe bevorzugt werden. Mitglieder müssten demnach in einigen Fällen praktisch länger bei einer Panne warten als Mobilitätskunden.

Was tun bei Panne: Lebenswichtige Tipps

Unabhängig davon, ob ein Service wie die ADAC-Pannenhilfe schnell zu Hilfe eilt oder nicht, sollten Autofahrer bei einer Panne wichtige Tipps zur eigenen Sicherheit beherzigen. Insbesondere bei einer Panne auf der Autobahn muss die Sicherheit der Fahrzeuginsassen an erster Stelle stehen.

Sobald ein Schaden während der Fahrt bemerkt wird, muss sofort der Warnblinker angeschaltet werden. Weichen Sie dann vorsichtig auf den Standstreifen aus und bringen Sie das Fahrzeug dort zum Stehen. Drehen Sie die Räder nach rechts von der Straße weg. Nachdem Sie die Warnweste angezogen haben, greifen Sie Handy, Portemonnaie und Fahrzeugpapiere und verlassen das Auto an der Beifahrerseite und begeben sich hinter die Leitplanke. Steigen Sie keinesfalls verkehrsseitig aus. Nun platzieren Sie das Warndreieck etwa 100 bis 150 Meter vor der Pannenstelle, also hinter dem Auto, auf dem Standstreifen. Anschließend benachrichtigen Sie eine Pannenhilfe. Wichtig: In jedem Fall sollten Sie Ruhe bewahren und nicht panisch handeln.

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