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Punkte in Flensburg loswerden

Zu schnell, zu gefährlich, über eine rote Ampel: Wer sich hinter dem Steuer nicht regelkonform verhält, dem winken häufig Punkte in Flensburg. Angeblich soll es jedoch eine Gesetzeslücke geben, die es ermöglicht, die verhassten Punkte loszuwerden. Stimmt‘s?

13.04.2012 08:00 | 6:16 Min | © SAT.1

Gesetzeslücke lässt Punkte in Flensburg verschwinden

Punkte in Flensburg und sogar eine Fahrerlaubnis loswerden, das ist tatsächlich möglich. Durch eine kleine Gesetzeslücke können Fahrer versuchen, ihre Ordnungswidrigkeit an eine andere Person weiterzugeben. Allerdings funktioniert das nur in einem eng gesteckten Rahmen: Wird dem Fahrer eine Straftat vorgeworfen, etwa Unfallflucht, oder liegt bereits der Bußgeldbescheid vor, findet die Lücke ihre Grenzen. Nur wenn der Fahrer einen Anhörungsbogen zugeschickt bekommt, in dem er sich äußern soll, ob er gefahren ist, kann der Versuch unternommen werden, die Punkte in Flensburg loszuwerden. In diesem Fall muss sich jemand bereit erklären, die Punkte in Flensburg zu übernehmen und die Tat gestehen. Aber Vorsicht: Die Person muss den Bogen selbst ausfüllen und unterschreiben, sonst droht der Vorwurf der Urkundenfälschung.

Punkte in Flensburg weitergeben: Kann das auch schiefgehen?

Natürlich kann der Versuch, die Punkte in Flensburg weiterzugeben, scheitern. Zwar wird im Kraftfahrtbundesamt täglich eine Vielzahl von Ordnungswidrigkeiten bearbeitet, sodass nicht jeder Einzelfall detailliert untersucht werden kann. Dennoch besteht die Gefahr, dass Stichproben überprüft werden. Hat dann der 90-jährige Opa oder eine Tante die Tat auf sich genommen, auf dem Blitzer-Foto ist aber ein junger Mann zu sehen, kann es Ärger geben. In einem solchen Fall sollte man schnell die Segel streichen und die Punkte in Flensburg selbst übernehmen, um nicht zu riskieren, dass der Fall vor Gericht landet.

Beim Tilgen der Punkte in Flensburg bieten Händler ihre Dienste an

Auch Vermittler haben die Gesetzeslücke längst für sich entdeckt. Im Internet bieten sie ihre Hilfe an. Fahrer, die ihre Punkte in Flensburg loswerden möchten, können ihren Anhörungsbogen an die Vermittler senden, die ihn wiederrum an eine Person weiterleiten, die behauptet, gefahren zu sein. Das kostet allerdings einen dreistelligen Betrag und das Bußgeld muss natürlich trotzdem selbst bezahlt werden. Außerdem besteht auch hier die Gefahr, dass der Versuch misslingt. Sicherer als der Versuch seine Punkte in Flensburg durch die Gesetzeslücke loszuwerden, ist in jedem Fall die frühzeitige Teilnahme an einem Aufbauseminar, mit dem man bis zu vier Punkte in Flensburg tilgen kann.

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