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Rechtstipps für Radfahrer

Gilt die Straßenverkehrsordnung auch für Radfahrer? Darf man auf dem Fahrrad mit dem Handy telefonieren oder alkoholisiert radeln? Richter Alexander Hold gibt Antwort auf zwei Fragen.

28.06.2010 05:30 | 3:26 Min | © SAT.1

Darf ein Radfahrer beim Fahren telefonieren?

Jeder, der mit einer Hand das Lenkrad seines Fahrrads halten kann, hat es bestimmt schon mal getan: auf dem Fahrrad telefonieren. Aber ist das überhaupt erlaubt? Da man sich als Radfahrer ebenso wie als Autofahrer an die Straßenverkehrsordnung halten muss, ist es nicht gestattet beim Fahrradfahren zu telefonieren oder das Gerät in irgend einer anderen Art und Weise zu benutzen, wie zum Beispiel Fotos machen, SMS schreiben oder Termine checken. Bei diesen Tätigkeiten riskiert der Radfahrer 25 Euro Verwarnungsgeld, wenn er sich dabei erwischen lässt. Schließlich gefährdet das Hantieren mit einem Handy beim Fahren die Fahrsicherheit.

Als betrunkener Radfahrer auf der Straße – verliert man da den Führerschein?

Radeln und Bier trinken ist im Sommer besonders schön. Unzählige Biergärten locken den Radfahrer mit erfrischenden, alkoholhaltigen Getränken. Da kann es schon mal vorkommen, dass man eins oder zwei Bier über den Durst trinkt. Doch wie verhält es sich mit alkoholisierten Radfahrern in der Straßenverkehrsordnung? Bereits mit 0,3 Promille kann sich ein Radfahrer strafbar machen. Ab 1,6 Promille gelten auch Radfahrer als fahruntauglich und müssen mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Betrunken Fahrradfahren zieht zwar nicht sofort den Führerscheinverlust nach sich. Sollte man sich jedoch weigern, ein medizinisch-psychologisches Gutachten, das die Führerscheinbehörde anfordern kann, zu machen, ist die Fahrerlaubnis weg.

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