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Schnäppchen bei der Auto-Versteigerung

Beim Händler, in Kleinanzeigen oder dem Internet – Schnäppchen beim Autokauf lassen sich auf unterschiedlichste Weise ergattern. Noch relativ wenig genutzt und daher ein echter Geheimtipp ist die Auto-Versteigerung.

19.04.2012 08:15 | 7:51 Min | © SAT.1

Auto-Versteigerung beim Pfandhaus

Wer eine Auto-Versteigerung besuchen möchte, ist zum Beispiel bei Pfandhäusern, die Autos beleihen, an der richtigen Adresse. Vom Oldtimer über Familienkutschen bis hin zu Nutzfahrzeugen verbergen sich beim Pfandleiher so ziemlich alle Schätze auf vier Rädern. Kfz-Besitzer, die ihr Fahrzeug hier abgeben, können bis zu 80 Prozent des Zeitwerts ausgezahlt bekommen – und das sofort. Viele Fragen werden nicht gestellt, innerhalb von einer halben Stunde hat der Besitzer in der Regel das Geld. Um den Zeitwert zu bestimmen, wird das Auto untersucht. Zudem wird die Händlerliste zu Rate gezogen. Dennoch sollte man sich gut überlegen, ob man sein Fahrzeug beleiht. Die Zinsen belaufen sich auf einen Prozent pro Monat. Für einen Kredit in Höhe von 5000 Euro kommen so in nur drei Monaten Kosten und Gebühren von mehr als 900 Euro zusammen. Wird ein Fahrzeug nach der vereinbarten Zeit nicht ausgelöst, kommt es in die Auto-Versteigerung.

So läuft die Auto-Versteigerung ab

Fahrzeuge, die während einer Auto-Versteigerung angeboten werden, können vor Beginn der Auktion besichtigt und untersucht werden. Diese Möglichkeit sollte man tunlichst wahrnehmen, um den Wert des Fahrzeugs abschätzen zu können. Ist der Favorit der Auto-Versteigerung gefunden, sollte man sich unbedingt ein Oberlimit für das eigene Gebot setzen, um nicht am Ende in der Euphorie des Bietens mehr zu bezahlen, als das Auto tatsächlich wert ist. Nach der Registrierung mit den persönlichen Daten bekommt der potenzielle Käufer eine Bieternummer und schon kann die Auto-Versteigerung beginnen. Nun wird von Auto zu Auto marschiert und geboten, was das Zeug hält. Jede einzelne Auto-Versteigerung dauert dabei nur wenige Minuten. Neben starken Nerven müssen Bieter auch viel Geduld mitbringen, denn nicht immer kommt man zum Zug. Und dann heißt es wieder: warten, bis zur nächsten Auto-Versteigerung eingeladen wird.

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