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BSI-Mail: Vorsicht vor Fälschungen

Wenn in diesen Tagen in Ihrem E-Mail-Postfach eine BSI-Mail auftaucht, sollten Sie besser genauer hinschauen. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dem Absender um Cyberkriminelle.

17.04.2014 13:31 | 11:10 Min | © ProSieben

BSI-Mail mit Vorsicht betrachten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz: BSI) warnt derzeit vor gefälschten BSI-Mails. Unter dem Betreff „Wichtige Info bezüglich Ihrer IP-Adresse “ wird der Empfänger darauf hingewiesen, dass von seinem Computer verdächtige Aktivitäten beobachtet worden sind. Um keine „anwaltlichen Schritte“ – so der genaue Wortlaut – befürchten zu müssen, soll ein in der BSI-Mail enthaltenes Formular heruntergeladen und ausgefüllt werden.

Auffällig ist, dass die E-Mail viele Rechtschreibfehler enthält. Spätestens diese Beobachtung sollte Empfänger stutzig werden lassen. Denn: Amtliche Schreiben enthalten so gut wie nie derartige Fehler, wie sie in der gefälschten BSI-Mail vorkommen.

Datensicherheit: Was tun bei kritischen E-Mails?

Datensicherheit ist zu Zeiten von Phishing wichtiger denn je. Doch wie sollten sich E-Mail-Empfänger nach Erhalt einer kritischen E-Mail verhalten? Wenn Sie an der Echtheit einer E-Mail zweifeln, weil sie beispielsweise dazu aufgefordert werden, persönliche Daten oder gar Passwörter preiszugeben, sollten Sie dieser Anweisung keinesfalls Folge leisten. Ebenso wenig sollten Sie der Forderung nachkommen, auf einen Link zu klicken. Im Fall der BSI-Mail würden Sie Ihren Computer nach dem Klick auf den Link aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem Virus infizieren. Ein gutes Antiviren-Programm, mit welchem Sie Ihren PC auf Vireninfektionen prüfen können, ist daher unerlässlich.

Auch wenn Sie eine Warn-E-Mail Ihres Anbieters erhalten, sollten Sie skeptisch sein. Vermutlich handelt es sich hier ebenfalls um einen Betrug. Denn: Eine echte E-Mail Ihres Providers enthält im Regelfall ausschließlich einen Text mit Anweisungen. 

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