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Ramos Nixie – ein gnadenloser Wecker

Es ist das ewig gleiche Trauerspiel – und das jeden Morgen: Der Wecker klingelt. Schlummer-Taste und Ausschalt-Knopf werden mit einem Mal zum besten Freund eines jeden Morgenmuffels. Beide Knöpfe sucht man beim Ramos Nixie allerdings vergeblich. Dieser Wecker ist erbarmungslos.

12.04.2012 08:00 | 1:38 Min | © SAT.1

Der Ramos Nixie hat Stil

Der Ramos Nixie sticht sofort ins Auge: eine altbackene Holzkiste, die an einen Volksempfänger erinnert, mit eingebauten Nixie-Röhren. Diese elektrischen Bauelemente funktionieren wie Glimmlampen und können verschiedene Zeichen – in diesem Fall die Ziffern der Uhrzeit – anzeigen.

Das Prinzip des Ramos Nixie ist erbarmungslos

Wenn der Ramos Nixie einmal loslegt, gibt es kein Entkommen. Der Wecker lässt sich nicht am Gerät ausschalten. Weder ein Schlummer- noch ein Power-Knopf sind installiert. Der Ramos-Nixie klingelt unbeirrbar – so lange, bis sein Besitzer es nicht mehr aushält und endlich aufsteht. Um den Ramos Nixie nun auszuschalten, muss der Morgenmuffel ins Badezimmer gehen und dort einen Deaktivierungscode in eine Installation eingeben. Dieser Code ändert sich allerdings jeden Tag, sodass der müde Schläfer nun auch noch seinen Geist anstrengen muss. Erst jetzt wird der Code drahtlos an den Ramos Nixie gesendet und das Klingeln hat ein Ende. Und da man ohnehin bereits im Badezimmer steht, kann man auch gleich unter die Dusche springen.

Den Ramos Nixie zerstören?

Wenn man es genau nimmt, gibt es noch einen zweiten Weg, um den Ramos Nixie zum Schweigen zu bringen: Man muss ihn zerstören. Angesichts des beträchtlichen Kaufpreises von etwa 270 Euro für einen handgefertigten Ramos Nixie wird man sich das allerdings zwei Mal überlegen. Entworfen wurde der Ramos Nixie übrigens von einem Bastler, der sich, nachdem er zu Hause ausgezogen war, einen Super-Wecker wünschte.

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