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WhatsApp-Alternativen: Sichere Messenger

Das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook hat den Messenger WhatsApp gekauft. Was sich dadurch für die Nutzer beider Anwendungen verändert und welche alternativen Apps es gibt, erfahren Sie hier.

20.02.2014 10:00 | 2:47 Min | © Sat.1

Facebook übernimmt WhatsApp

19 Milliarden US-Dollar wechselten vor wenigen Tagen den Besitzer. Die gigantische Summe wanderte vom Firmenkonto des Sozialen Netzwerkes und mittlerweile Börsenunternehmens Facebook in die Hände des Entwicklers des Instant Messengers WhatsApp, Jan Koum. Ein Riesendeal für beide Parteien. Doch was ändert sich dadurch für die Nutzer? Viele Menschen haben Angst davor, dass ihre Daten – persönliche Nutzerinformationen, Fotos und Standorte – nun nicht mehr sicher sind. Insbesondere Facebook gilt als riesige Datenkrake, die Nutzerdaten abfischt und an Werbekunden verkauft.

Doch auch WhatsApp sammelt persönliche Informationen der Nutzer. Wer zum Beispiel ein Foto über WhatsApp macht und dies an einen Kontakt sendet, merkt gar nicht, dass er damit auch seine Standortdaten freigibt. Zudem kann die App Nachrichtenverläufe und Telefongespräche mitschneiden. Das war schon immer so. Bislang gab es jedoch bei WhatsApp keine Werbung. Dies könnte sich durch die Übernahme durch Facebook ändern – auch wenn Mark Zuckerberg, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Multi-Milliarden-Dollar-Konzerns, dies bislang noch bestreitet.

Alternative Messenger: Threema, Line und Co.

Wer nicht mehr auf die Vorteile eines Messengers verzichten kann, sich aber von WhatsApp distanzieren möchte, hat verschiedene Alternativen. Auch andere Anbieter machen es möglich, neben Textnachrichten Fotos, Videos, Sprachdateien und Standorte an Kontakte zu senden. Der asiatische Messenger-Neuling Line bietet darüber hinaus Funktionen wie Gratis-Telefonieren und Videochat. Der Messenger Threema aus der Schweiz punktet hingegen mit den Möglichkeiten, eine Sicherheits-ID anzulegen und QR-Codes zu scannen. Neben Line und Threema ist auch Skype eine gute Alternative zu WhatsApp, da es Daten sicher überträgt. Von Werbung bleiben die Nutzer aber leider nicht verschont.

Für alle Alternativ-Messenger gilt: Sie verschlüsseln Inhalte beim Transfer. Das heißt, dass nur Sender und Empfänger Nachrichten lesen können. Einziges Problem ist, dass die Alternativen bislang noch lange nicht so viele Nutzer haben wie WhatsApp. Ein Messenger macht schließlich nur Sinn, wenn man damit seine wichtigsten Kontakte organisieren und erreichen kann. Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook führt aber bereits jetzt dazu, dass sich viele Menschen nach Alternativen umschauen.

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