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WhatsApp & Co.: Die Zukunft der SMS

Sie hat eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte hinter sich: die SMS. Doch mittlerweile scheint die Handy-Kurzmitteilung von neuen, moderneren Diensten abgelöst zu werden – allen voran die Applikation WhatsApp für das Smartphone.

07.09.2012 10:00 | 5:37 Min | © SAT.1

Die SMS – eine Erfolgsstory

Seit 1992 prägt die Short-Message, kurz SMS, unsere Kommunikation mit. Die 160 Zeichen langen Kurznachrichten, die per Handy um die ganze Welt geschickt werden können, wurden in kurzer Zeit zum echten Kassenschlager für Mobilfunkanbieter – vor allem an Weihnachten und Silvester. Noch immer werden in Deutschland rund 1300 SMS pro Sekunde mit dem Handy verschickt. Trotzdem scheint die klassische Kurzmitteilung ihre besten Zeiten hinter sich zu haben. Sie ist zu teuer und zu simpel gestrickt: Zwischen neun und 34 Cent kostet der Versand einer SMS. Bilder oder Videos können mit ihr nicht verschickt werden. In Zeiten von Smartphones gibt es zahlreiche Programme, die diese Nachteile überwunden haben. Eine der bekanntesten Alternativen zur klassischen SMS: WhatsApp. Mit der Applikation können auch Bilder, Videos und Audio-Dateien verschickt werden. Und da die App das Internet nutzt, ist das Senden einer Nachricht im Falle einer Daten-Flatrate kostenlos.

Von der SMS zur Nachricht per WhatsApp

Milliarden von Nachrichten werden mittlerweile jeden Tag mit der Applikation WhatsApp verschickt. Damit ist sie derzeit der Marktführer in Sachen SMS-Alternativen. Das Verschicken von Nachrichten funktioniert ganz ähnlich wie bei herkömmlichen SMS. Allerdings kann WhatsApp nur nutzen, wer ein internetfähiges Smartphone besitzt. Die App kann dann für 79 Cent im App-Store heruntergeladen werden. Praktisch: Kontakte, von Freunden und Bekannten, die ebenfalls WhatsApp nutzen, werden direkt in das Mini-Programm übertragen. Allerdings geriet das neue Programm jüngst auch in die Kritik: Bemängelt wurde unter anderem, dass Nachrichten unverschlüsselt gesendet wurden. Wer über die nötigen Programme verfügte, konnte die Mitteilungen Anderer lesen. Mittlerweile soll dieser Fehler allerdings behoben sein. Kritisch wird von Vielen außerdem gesehen, dass WhatsApp die Kontaktdaten seiner Nutzer sammelt. 

Joyn und weitere SMS-Alternativen

Neben WhatsApp gibt es noch weitere Alternativen zur traditionellen SMS. Dazu gehören etwa ICQ, Skype oder Trillian. Ganz neu ist zudem Joyn. Das Programm soll künftig nicht nur als App zum Download angeboten werden, es soll darüber hinaus auf Smartphones vorinstalliert werden – ausgenommen sind davon nur Apple-Produkte. Wer sich für eine Alternative zur gewöhnlichen SMS interessiert, sollte zunächst die Internet-Tarife seines Handy-Providers überprüfen und hier den passenden wählen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. In die Überlegung, welcher  SMS-Dienst der Richtige ist, sollte man miteinbeziehen, welche Dienste Freunde und Bekannte nutzen. Denn nur wenn auch sie den Anbieter verwenden, können Mitteilungen untereinander verschickt werden. Schließlich sollten die Sicherheitseinstellungen des Programms in Ruhe angepasst werden, um nicht zu viel preiszugeben.

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