DIY-Haarmasken

DIY-Haarmasken: Wellness für Haare zum Selbermachen

Mindestens einmal in der Woche brauchen die Haare eine Maske: Wir verraten euch tolle Rezepte für DIY-Haarmasken für unterschiedliche Haartypen – so könnt ihr Haarmasken einfach selbermachen.

Von Avocado bis Zitrone: Diese 5 DIY-Haarmasken bringen eure Mähne zum Strahlen

Im Winter ist es die böse Heizungsluft, im Sommer die strahlende Sonne: Irgendwas bringt die Haare immer durcheinander und sie verlieren an Kraft, Glanz und Feuchtigkeit. Um wieder eine volle und glänzende Haarpracht zu haben, rennen viele in die Drogerie und geben Unmengen an Geld für Pflegeprodukte aus. Dabei muss man sich einfach nur mal in der Küche und im Vorratsschrank umschauen. Hier verstecken sich viele Hausmittel, die mindestens genauso pflegend für die Haare sind. Wir verraten euch 5 Rezepte für unterschiedliche Haartypen und geben euch Profi-Tipps, mit denen ihr eure Haare wieder zum Glänzen bringt.

Für trockenes Haar: Avocado und Zitrone spenden Feuchtigkeit

Das Fruchtfleisch einer reifen Avocado mit einer Gabel zermanschen. Dann in einer kleinen Schüssel mit einem Esslöffel Olivenöl und einem Teelöffel Zitronensaft vermischen. Dann vor allem in die Haarlängen geben und den Rest auf der Kopfhaut verteilen. Nach etwa fünfzehn Minuten gründlich auspülen. Die Fette bringen Feuchtigkeit zurück ins Haar und der Zitronensaft versorgt die trockene Mähne mit wichtigen Vitaminen.

Für fettiges Haar: Naturjoghurt und Lavendel wirken regulierend

150g Naturjoghurt mit ein paar Tropfen ätherischem Lavendelöl vermischen. Diese Maske vor allem auf der Kopfhaut verteilen. Die Inhaltsstoffe beruhigen die Kopfhaut und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Auf diese Weise wird die natürliche Talgproduktion zurückgefahren und die Haare fetten nicht so schnell nach.

Für mehr Volumen: Milch & Haselnüsse geben Fülle

500 ml Milch mit einer Handvoll Haselnüssen und 2 Esslöffel Zucker in einen Mixer geben. Die Maske nach der Haarwäsche ins noch nasse Haar geben und gut einwirken lassen. Achtung: Die Maske ist sehr flüssig, zum Auftragen also lieber ein altes T-Shirt anziehen. Nach etwa 30 Minuten gründlich ausspülen und die Haare lufttrocknen lassen.

Für mehr Glanz und Frische: Espresso oder Kamille spenden Kraft

Ab und zu braucht das Haar einen Frische-Kick. Die Natur hält natürliche Farbauffrischer für unterschiedliche Haarfarben bereit: Für Schwarzhaarige und Brünette etwa 500ml Kaffee oder Espresso aufbrühen und abkühlen lassen. Dann die Haare damit spülen und an der Luft trocknen lassen. Blondinen brühen sich einen Kamillen-Tee auf – drei Teebeutel auf einen Liter Wasser – und spülen sich damit nach dem Abkühlen die Haare. Wer die Maske mit noch mehr Pflegewirkung versehen will, der mixt noch etwas Honig in die Mischung.

Für splissige Spitzen: Banane und Eigelb pflegen

Eine Banane mit zwei Eigelb und einem Schuss Orangensaft mischen, bis ein gleichmäßiger Brei entsteht. Die Mischung in die angegriffenen Spitzen und Längen verteilen und mindestens 60 Minuten einwirken lassen. Beim Ausspülen darauf achten, dass das Wasser nur leicht lauwarm ist. Zu heißes Wasser würde dazu führen, dass das Eigelb gerinnt und sich nicht mehr so einfach auswaschen lässt.

Praktische Tipps für die DIY-Haarmasken

Duschhaube & ein warmes Handtuch sind das Dream-Team: Nachdem ihr alle Haare mit der DIY-Haarmaske eingerieben habt, erst eine Duschhaube aufsetzen und dann den Kopf mit einem vorgewärmten Handtuch umwickeln. Die Maske fängt dadurch nicht an zu trocknen und die Wärme öffnet die Haarstruktur. So dringen die Inhaltsstoffe besser in das Haar ein und vollbringen wahre Wunder. Zugegeben, eingepackt in Duschhaube und Handtuchturban sieht man schon ziemlich lustig aus. Aber wenn´s hilft.

Gründlich auswaschen: Nach etwa 30 Minuten wascht ihr die Maske wieder aus. Verwendet dazu am besten ein mildes Shampoo ganz ohne Silikone. Wenn in eurer Maskenmischung Öl dabei war, dann wascht ihr eure Haare am besten zwei Mal, damit das gesamte Fett entfernt wird und ihr nicht am nächsten Tag schon wieder fettiges Haar habt.

Schnell verbrauchen: DIY-Haarmasken halten nicht so lange wie die Varianten aus dem Supermarkt. Am besten bereitet ihr also immer nur so viel vor, wie ihr auch wirklich für eure Haare braucht. Und falls doch mal was übrig bleibt: Die meisten Haarmasken sind essbar und pflegen euch dann von innen.

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