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Enthaarungscreme: Wie gut ist sie?

Seidig glatte Haut wünscht sich jede Frau. Nur der Weg dahin ist ziemlich nervig. Enthaarungscreme soll die Haare auf Beinen & Co. schonend und für mehrere Tage verschwinden lassen. Stimmt das?

Sexy Beine_Pixabay
© Pixabay.com

Vorteile der Enthaarungscreme: Schmerzfreie Enthaarung

Bei Enthaarungscreme handelt es sich um eine Depilatonsmethode; es werden also nur die sichtbaren Haare entfernt – ähnlich wie beim Rasieren. Im Gegensatz dazu steht die Epilation, bei welcher die Haare samt ihrer Wurzeln herausgerissen werden, was für langanhaltende Glätte auf der Haut sorgt. Der Vorteil gegenüber dem Epilieren, Waxing oder Sugaring liegt in der Schmerzfreiheit der Methode. Die Enthaarungscreme wird an entsprechender Stelle aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit mithilfe eines Spatels oder einem Waschlappen wieder entfernt – unerwünschte Härchen verschwinden wie von Zauberhand. Die Haltbarkeit des glatten und glänzenden Resultats variiert von Hersteller zu Hersteller; sie reicht von wenigen Tagen bis hin zu zwei Wochen.

Nachteil: Giftstoffe können die Haut reizen

Dass die Haare nach dem Auftragen der Enthaarungscreme verschwinden, liegt an der chemischen Zusammensetzung des Produkts. In ihm sind alkalische Wirkstoffe wie Thiomilchsäure oder Thioglycose enthalten, welche die Haarstruktur aufbrechen und die sichtbaren Härchen von ihren Wurzeln lösen. Thioglycose ist ein Giftstoff, weshalb Enthaarungscremes lange Zeit streng rochen. Mittlerweile wurde der ätzende Geruch aber mit Duftstoffen abgemildert. Der Nachteil der Haarentfernung liegt auf der Hand: Aufgrund seiner Giftstoffe eignet er sich nicht für Menschen mit sensibler Haut. Schnell können Reizungen entstehen oder gar allergische Reaktionen ausgelöst werden. Falls Sie Enthaarungscreme ausprobieren möchten, sollten Sie daher am besten einen Tag vor der Anwendung an einer Stelle ihres Körpers – beispielsweise an der Armbeuge – testen, wie Sie auf die Creme reagieren. 

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