Abschminken

Abschminken – warum man Make-up immer entfernen soll

Abschminken ist wichtig – das hört man immer wieder. Wer abends mit Make-up ins Bett geht, begeht eine der schwersten Beauty-Sünden. Aber warum ist das so und wie schminkt man sich richtig ab? Wir haben Tipps zum Abschminken.

Tut eurer Haut etwas Gutes und schminkt euch ab – 3 überzeugende Gründe:

1. Zellerneuerung findet nachts statt: Während wir schlafen, ist die Haut fleißig an der Arbeit. Trockne Hautschüppchen werden abgeworfen und die neue Haut darunter gebildet und kleine Wunden geschlossen. Dafür braucht die Haut eine freie Fläche. Kann sie nicht ungestört arbeiten, kann das zu Reizungen, Irritationen und empfindlichen Stellen führen.

2. Die Haut muss atmen: Wie schon erwähnt, leistet die Haut nachts eine wahnsinnige Arbeit. Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum ihr euch immer abschminken solltet: Steckt noch Make-up und Schmutz in den Poren, verstopfen diese und es gibt Pickel und Mitesser.

3. … die Wimpern auch: Die Poren um die feinen Wimpern brauchen nachts eine kleine Verschnaufpause. Werden sie abends von Lidschatten und Mascara befreit, können sie gesunde Wimpern produzieren, die nicht abbrechen oder frühzeitig ausfallen. Wer sich abschminkt tut also was für volle und geschwungene Wimpern – und die wollen wir doch alle, oder?

4 Mittel zum Abschminken, die wirklich helfen

1. Kokos- oder Olivenöl: Natürlicher geht es kaum. Die Öle lösen auch wasserfestes Make-up und Mascara zuverlässig auf und ihr könnt anschließend alles mit einer Seife oder einem Waschlappen vom Gesicht nehmen. Zusätzlicher Pluspunkt: Die Öle versorgen die Haut auch mit Feuchtigkeit und pflegen sie. Da kann man sich das Eincremen hinterher glatt sparen.

2. Babyöl: Nicht ganz so natürlich, aber trotzdem sehr sanft zur Haut und genauso zuverlässig wie Oliven- oder Kokosöl. Da Babyöl für empfindliche Babyhaut hergestellt wird, sind hier keine schädlichen Zusätze oder Parfüme enthalten, die euer Gesicht unnötig reizen.

3. Mizellen: Reinigungstücher, Schaum oder Seifen. Inzwischen gibt es unendlich viele Mizellen-Produkte auf dem Markt. Die kleinen Mizellen lösen zuverlässig Schmutz und Dreck von der Haut, ohne diese anzugreifen.

4. Seife, Schaum & Co.: Natürlich weiß die Make-up-Industrie ganz genau, wie wichtig Abschminken ist und hat deshalb auch mindestens genauso viele Produkte auf dem Markt wie Schminke selbst. Damit ihr hier das passende findet, solltet ihr auf jeden Fall euren Hauttyp beachten. Nur so tut ihr eurer Haut beim Abschminken auch wirklich etwas Gutes.

4 wichtige Tipps rund ums Abschminken

1. In die Routine einbauen: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Auch wenn es die ersten Wochen vielleicht einige Überwindung kostet, sich vor dem Schlafengehen fünf Minuten Zeit zum Abschminken zu nehmen, irgendwann ist es so selbst verständlich, dass ihr gar nicht mehr darüber nachdenken müsst.

2. Vorsorgen: Vor der Party ist nach der Party – Wenn ihr euch zum Feiern fertig macht, legt gleich ein Päckchen mit Abschminktüchern auf den Nachttisch. So könnt ihr wenigstens den Großteil des Make-ups entfernen, bevor ihr erschöpft in die Federn fallt.

3. Nicht zu viel des Guten: Das Gesicht soll nach dem Abschminken sauber sein. Aber: Das reicht auch. Versucht nicht, mit harten Mittel oder starkem Rubbeln alles von der Haut zu nehmen. Das beschädigt die natürliche Schutzschicht und führt zu Hautirritationen, roten Stellen und Pickeln.

4. Regelmäßig Tücher und Lappen wechseln: Ein benutztes Wattepad oder Reinigungstuch wirft man nach der Benutzung weg. Immer mehr Frauen setzen aber auf Waschlappen oder spezielle Leinentücher zum Abschminken. Diese solltet ihr regelmäßig waschen, damit sich keine Bakterien im Gesicht verteilen. Am besten mehrere Tücher zuhause haben, damit ihr regelmäßig wechselt und nicht erst darauf warten müsst, dass der gewaschene Lappen trocknet. 

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