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Antitranspirant: Hilfe gegen Schweiß

Im Gegensatz zu Deodorants überdeckt ein Antitranspirant nicht nur unangenehmen Schweißgeruch, sondern bekämpft die Ursachen. Dank der Wirkstoffe werden Ihre Drüsengänge teilweise verschlossen.

Antitranspirant
© dpa

So wirkt ein Antitranspirant

Ein effektives Mittel gegen Schwitzen sind die sogenannten Antitranspirante. Die Mittel können zwischen 20 und 70 Prozent der Schweißbildung unterbinden, wodurch sich im Endeffekt weniger Geruch bildet. Denn sobald sich die Bakterien auf Ihrer Haut im Schweiß zersetzen, beginnt es streng zu riechen. Mit Aluminiumsalzen werden Ihre Poren einfach verstopft; den Mikroorganismen fehlt so die Lebensgrundlage. Zusätzlich wirken die Inhaltsstoffe wachstumshemmend auf die Bakterien. Antitranspirante wirken selbstverständlich nur dort, wo sie angewendet werden und stoppen die Produktion von Schweiß nicht vollständig.

Deo oder Antitranspirant?

Ein Deodorant überdeckt den Geruch also nur, während ein Antitranspirant die Ursachen bekämpft. Grundsätzlich müssen Sie die Mittel aber vorsorgend auftragen. Ist die Schweißbildung im vollen Gange, ist es bereits zu spät. Am besten wirken die Produkte auf haarloser Haut: Es kann deshalb sinnvoll sein, wenn Sie sich beispielsweise unter den Achseln rasieren. Direkt nach der Rasur oder Epilation sollten Sie Ihrer Haut unbedingt etwas Zeit geben sich zu erholen, damit die Mittel keine Hautreizungen verursachen – zwölf Stunden Wartezeit sind hier ideal. Tipp: Viele Produkte kombinieren mittlerweile Deodorant und Antitranspirant, um einen besonders großen Schutz vor Körpergeruch zu gewährleisten. Achten Sie einfach auf das entsprechende Etikett.

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